Weil Corona derzeit kaum noch eine Rolle spielt: Wieder mehr Operationen in Sachsen

Dresden - Nachdem wegen der Corona-Pandemie nicht notwendige Eingriffe verschoben wurden, fahren die Kliniken nun den OP-Betrieb wieder hoch.

Skalpell, Klammern, Tupfer: Sachsens Kliniken operieren wieder mehr. (Symbolbild)
Skalpell, Klammern, Tupfer: Sachsens Kliniken operieren wieder mehr. (Symbolbild)  © dpa/Friso Gentsch

"Die Patienten warten darauf und sind erleichtert, dass ihnen nun geholfen werden kann", sagte eine Sprecherin des Klinikums Sankt Georg in Leipzig. Betroffen sind unter anderem "neue Knie" oder "neue Hüften".

Die Zahl der vorgenommenen Operationen richte sich nach den vorhandenen OP- und Personalkapazitäten und bewege sich aktuell im normalen Durchschnitt, heißt es vom Uni-Klinikum Dresden. Auch der Bedarf an Blutkonserven sei im üblichen Rahmen.

Das ist in Chemnitz anders. "Die Beschaffung ist merklich erschwert, weil aus Sorge vor Covid-19-Ansteckung in den vergangenen Monaten nicht so viele Menschen zur Blutspende gegangen sind", so das dortige Klinikum.

Deshalb appelliert der Blutspendedienst Nord-Ost des DRK: "Wer gesund ist, sollte am besten noch vor seinem Urlaub Blut spenden gehen."

Titelfoto: dpa/Friso Gentsch

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