Weitere Omikron-Verdachtsfälle in Hamburg: "Gute Handvoll"

Hamburg - Nach Bekanntwerden des ersten Falls einer Infektion mit der Coronavirus-Variante Omikron in Hamburg gehen die Gesundheitsämter der Stadt einer "guten Handvoll" weiterer Verdachtsfälle nach.

Die zunächst im südlichen Afrika entdeckte Omikron-Variante ist bereits in mehreren Bundesländern aufgetaucht. (Symbolbild)
Die zunächst im südlichen Afrika entdeckte Omikron-Variante ist bereits in mehreren Bundesländern aufgetaucht. (Symbolbild)  © Jens Kalaene/dpa-Zentralbidl/dpa

Bislang sei aber noch kein weiterer Nachweis über eine Genomsequenzierung erbracht worden, sagte eine Sprecherin der Gesundheitsbehörde am Mittwoch.

Sie verwies darauf, dass solche Sequenzierungen einige Tage in Anspruch nehmen würden.

Am Dienstag war der erste Hamburger Omikron-Fall bekanntgeworden. Den Angaben zufolge handelt es sich um eine Person aus Eimsbüttel, die nicht geimpft sei. Unklar ist, wo sich die Person mit der als besorgniserregend eingestuften Coronavirus-Variante angesteckt hat. Es handele sich nicht um einen Reiserückkehrer, hieß es.

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Die zunächst im südlichen Afrika entdeckte Omikron-Variante ist bereits in mehreren Bundesländern aufgetaucht. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat sie als "besorgniserregend" eingestuft.

Die EU-Gesundheitsbehörde ECDC hat die Sorge, dass Omikron die Wirksamkeit der Impfstoffe erheblich verringern und das Risiko von Reinfektionen erhöhen könnte.

Titelfoto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbidl/dpa

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