Wie erklärt man Kindern, dass der Weihnachtsmann trotz Corona nach Hause kommt?

Netz - Auch wenn es dem einen oder anderen noch weit weg erscheinen mag, Weihnachten kommt. Mit diesem Feiertag stellen sich zahlreiche Fragen. Wie wird das Weihnachtsfest 2020 wohl aussehen? 

Wie könnte Weihnachten mit Corona aussehen? Zahlreicher Internet-User versuchen sich an einer möglichen Erklärung.
Wie könnte Weihnachten mit Corona aussehen? Zahlreicher Internet-User versuchen sich an einer möglichen Erklärung.  © Jens Kalaene/dpa

Vorsicht ist besser als Nachsicht, befand wohl ein User der Community Reddit. Er stellte eine Frage, die innerhalb weniger Stunden eine immense Beachtung erhielt.

"Es ist mehr als wahrscheinlich, dass es Covid-19 zur Weihnachtszeit noch geben wird - wie sollen wir den Kindern erklären, dass der Weihnachtsmann immer noch in Millionen von Häusern gehen darf?", schrieb er. 

Ein berechtigtes Problem. Denn für Kinder ist das Weihnachtsfest jährlich ein großes Ereignis. Und wenn bereits im September die ersten Lebkuchenmänner im Supermarktregal stehen, sollte man lieber auf die Fragen der Kleinen vorbereitet sein.

Zumindest befanden das über 80.000 User, die dem Fragesteller ein klares Like gaben.

Die beliebteste Antwort war: "Offensichtlich ist der Weihnachtsmann gegen alle Krankheiten immun und verbreitet oder trägt keine Krankheiten von Haus zu Haus."

Die Kinder müssen sich wohl an die Situation gewöhnen, schrieben die User. Denn wie Ostern wird auch dieses Weihnachten etwas anders sein. "Wir werden Anzeigen sehen, in denen der Weihnachtsmann eine Gesichtsmaske trägt", formulierten sie,

Das Netz spricht sich gegenseitig Mut zu

Über diesem Bart eine Maske? Für zahlreiche Menschen schwer vorstellbar.
Über diesem Bart eine Maske? Für zahlreiche Menschen schwer vorstellbar.  © Francois Mori/AP/dpa

Vielen Menschen im Netz gefiel diese Vorstellung nicht, allerdings eher aus ästhetischen Gründen. "Dann muss er sich eben den Bart rasieren!", war eine viel beachtete Antwort.

Doch einige stimmten diese Aussichten traurig. Bilder eines Weihnachtsmannes, der die Kinder in Kaufhäusern im Arm hält, wird das denn nun unmöglich werden?

Nein, muss es nicht, lautet der Hoffnungsschimmer. Die Firmen, die wohl jetzt schon an ihren Werbetexten sitzen, können das Fest nutzen, Masken und Händewaschen durch die Elfen und Santa Claus näher zu bringen. 

Die Internetnutzer haben noch mehr Tipps: "Ich denke, es wäre eine gute Ausrede, sie ins Bett zu bringen. Sagt ihnen, dass er nicht kommen wird, wenn er nicht weiß, dass alle in ihren Zimmern eingeschlossen sind, damit er nicht versehentlich näher als 2 Meter an jemanden herankommt."

Zudem betonen sie, ist der Mann magisch. Ein Jahr der Selbstisolierung im Nordpol waren Zeit genug, Vorbereitungen zutreffen. Die Menschen geben sich Mut: Ja, Weihnachten wird anders. Aber das bedeutet nicht, dass es schlechter wird.

Titelfoto: Jens Kalaene/dpa

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