Wo gibt es denn das? Hier sind aufblasbare Puppen Eure Trinkkumpanen!

Barcelona (Spanien) - Mit aufblasbaren Puppen bekämpfen die Betreiber eines Restaurants in Barcelona in diesen Corona-Zeiten die negativen sozialen Folgen des vorgeschriebenen Mindestabstandes.

Aufblasbare Puppen sitzen an der Theke des Restaurants.
Aufblasbare Puppen sitzen an der Theke des Restaurants.  © Sofia Boixet/La Pepita/dpa

Für jene Gäste, die sich an der Bar des Restaurants "La Pepita" in der spanischen Metropole nicht allein fühlen wollen, wurden am Tresen mehrere "Trinkkumpane" aus Plastik hingesetzt.

Die Idee mit den Puppen sei ihrem Mann und Geschäftspartner Sergio schon während des Lockdowns im Frühjahr gekommen, um im leeren Laden etwas Partystimmung aufkommen zu lassen, erzählte Restaurant-Besitzerin Sofia Boixet der Zeitung "El Mundo".

Man habe 20 Puppen gekauft und diese "mit unseren eigenen Kleidern bekleidet".

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Auch wenn die Trinkkumpane aus Plastik sicher nicht sehr gesprächig sind - bei den Kunden kam die Idee sehr gut an.

Einige hätten die eine oder andere Puppe sogar mit in den Urlaub genommen, erzählt Boixet. 

"Es gibt nette Geschichten. Unsere Puppen haben an Grillpartys teilgenommen, sind mit ins Schwimmbecken genommen worden oder haben auch mit unseren Kunden Siesta gehalten."

Die Betreiber bekämpfen mit den Puppen die negativen sozialen Folgen des vorgeschriebenen Mindestabstandes.
Die Betreiber bekämpfen mit den Puppen die negativen sozialen Folgen des vorgeschriebenen Mindestabstandes.  © Sofia Boixet/La Pepita/dpa

Man habe vor allem aber geschafft, dass an der Bar das in Spanien vorgeschriebene Social Distancing gewahrt wird und "unser Tresen trotz dieser so schweren Zeiten weiterhin voll ist".

Titelfoto: Sofia Boixet/La Pepita/dpa

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