Zwei neue Medikamente gegen Corona zugelassen!

Amsterdam - Die europäische Arzneimittelbehörde EMA hat den Weg frei gemacht für die Zulassung von zwei neuen Medikamenten gegen Covid-19.

Auf einer Intensivstation wird ein Corona-Patient behandelt. (Symbolbild)
Auf einer Intensivstation wird ein Corona-Patient behandelt. (Symbolbild)  © Waltraud Grubitzsch/dpa-Zentralbild/dpa

Es gehe um die Antikörper-Therapie Ronapreve des Schweizer Pharmaunternehmens Roche sowie das Mittel Regkirona (Regdanvimab) des Herstellers Celltrion aus Südkorea.

Das teilte die EMA am Donnerstag in Amsterdam mit. Beide Arzneimittel sollen in frühen Stadien der Infektion eingesetzt werden und beruhen auf antiviralen monoklonalen Antikörpern.

Die Experten der EMA hatten alle Daten der Hersteller aus Studien über Wirksamkeit und mögliche Nebenwirkungen der Mittel geprüft und bewertet.

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Nach der positiven Empfehlung muss die EU-Kommission die endgültige Entscheidung treffen. Das aber gilt als Formsache.

Bisher ist erst ein Medikament zur Behandlung von Covid-19-Patienten in der EU zugelassen.

EU-Kommissarin: "Riesenschritt bei Erreichung unseres Ziels"

Das Mittel Ronapreve wird vom Schweizer Pharmaunternehmen Roche hergestellt.
Das Mittel Ronapreve wird vom Schweizer Pharmaunternehmen Roche hergestellt.  © Urs Flueeler/KEYSTONE/dpa

Das Mittel Ronapreve besteht aus zwei Antikörper (Casirivimab und Imdevimab).

Es wird vom US-amerikanischen Hersteller Regeneron Pharmaceuticals mitproduziert und soll Menschen ab 12 Jahre gegeben werden können, die mit dem Coronavirus infiziert sind und ein hohes Risiko für einen schweren Verlauf haben. In Deutschland wird diese Antikörper-Kombination bereits in speziellen Fällen für Corona-Patienten eingesetzt.

Mit dem Mittel Regkirona sollen Erwachsene behandelt werden, die an Covid-19 erkrankt sind, aber noch keinen Sauerstoff benötigen.

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Die EU-Kommissarin für Gesundheit, Stella Kyriakides, begrüßte die Entscheidung.

"Heute machen wir einen Riesenschritt bei der Erreichung unseres Ziels, bis Ende des Jahres bis zu fünf neue Therapeutika in der EU zuzulassen."

Titelfoto: Waltraud Grubitzsch/dpa-Zentralbild/dpa

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