Klima-Proteste legen Innenstadt kurzzeitig lahm

Hamburg - Rund 1000 Menschen haben am Mittwoch in Hamburg für mehr Klimagerechtigkeit und gegen die von der Bundesregierung geplanten Flüssiggas-Terminals protestiert.

Gegen LNG und Fracking-Gas richten sich die Banner der Protestdemo.
Gegen LNG und Fracking-Gas richten sich die Banner der Protestdemo.  © Steven Hutchings/dpa-Zentralbild/dpa

Die Demonstranten starteten an den Landungsbrücken und wollten am Hafen entlang über die Hafencity bis zum Rathausmarkt marschieren. Nach Angaben der Polizei blieb die Demonstration zunächst friedlich.

Am Morgen hatten Klimaaktivisten in mehreren deutschen Städten das Wasser in öffentlichen Brunnen grün eingefärbt – so auch den Brunnen im Innenhof des Hamburger Rathauses. Auf dem Boden vor den Fontänen stand jeweils in großen Buchstaben "L N G – Leider Nicht Grün".

Mit der Aktion gegen Flüssigerdgas (LNG) wird die Nutzung von fossilen Energieträgern kritisiert, wie die für ihre Blockadeaktionen bekannte Gruppe "Extinction Rebellion" mitteilte.

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In Hamburg findet gerade eine bündnisübergreifende Aktionswoche statt. Die Teilnehmer des Protestcamps wollen damit auf die Folgen der Klimakrise aufmerksam machen.

Rund 700 Menschen hatten bis zum Dienstagnachmittag im Altonaer Volkspark ihre Zelte aufgeschlagen, bis zu 6000 Teilnehmer werden erwartet, die aber nicht alle in dem Klimacamp übernachten werden, hieß es seitens der Veranstalter.

Zuvor gab es juristischen Streit um die Schlafzelte. Die Polizei wollte sie verbieten, unterlag aber vor Gericht.

Titelfoto: Steven Hutchings/dpa-Zentralbild/dpa

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