"Letzte Generation": Klima-Aktivisten planen weitere Proteste in Frankfurt

Frankfurt am Main - Nach einer mehrtägigen Pause planen die Klima-Aktivisten der Gruppe "Letzte Generation" am Mittwoch wieder Protestaktionen in Frankfurt.

Die Klima-Aktivisten der Gruppe "Letzte Generation" planen am Mittwoch nach einer kurzen Pause erneut Protestaktionen in Frankfurt.
Die Klima-Aktivisten der Gruppe "Letzte Generation" planen am Mittwoch nach einer kurzen Pause erneut Protestaktionen in Frankfurt.  © Boris Roessler/dpa

Genaue Einzelheiten waren zunächst nicht offiziell bekannt. "Frankfurt ist einfach das Herz von diesem fossilen Wahnsinn. Mit Hilfe der Banken und der schützenden Hand des Staates fließt das Geld in die fossilen Projekte und dieses Geld muss jetzt gestoppt werden", sagte eine Sprecherin.

In der vergangenen Woche hatte es in Frankfurt vier Tage in Folge Protestaktionen gegeben. Verkehrsknotenpunkte waren blockiert worden, Aktivisten hatten sich auf der Straße festgeklebt.

Zudem war auf die Fahrbahn zweier Main-Brücken in Frankfurt eine ölartige Flüssigkeit geschüttet worden, wodurch nach Polizeiangaben vier Radfahrer zu Fall kamen. Fast 200 Personen waren festgenommen worden. 30 Personen mussten über Ostern in Gewahrsam bleiben.

Auch in Kitas, Horten und Sparkassen: ver.di ruft zu erneuten Warnstreiks auf
Demonstrationen Auch in Kitas, Horten und Sparkassen: ver.di ruft zu erneuten Warnstreiks auf

Die Gruppe fordert unter anderem den Stopp des Ausbaus und der Finanzierung fossiler Infrastrukturprojekte. Nicht zuletzt der IPCC-Bericht habe gezeigt, dass der dringende Ausstieg aus der fossilen Infrastruktur nötig sei, sagte die Sprecherin.

"Wir sehen es auch grade in der Ukraine, dass die Bomben dort finanziert sind durch unsere fossile Abhängigkeit", so die Sprecherin weiter.

Titelfoto: Boris Roessler/dpa

Mehr zum Thema Demonstrationen: