Corona-Krise: Neuer Bahnansager wünscht Fahrgästen Gesundheit

Frankfurt am Main - Mit einer Durchsage zur Corona-Krise hat der neue Bahnansager Heiko Grauel seinen ersten großen Auftritt: Ab diesem Wochenende ist der Hesse an Bahnhöfen bundesweit mit Hygiene-Hinweisen zu hören. 

Das Foto vom 7. Januar zeigt den neuen Bahnansager Heiko Grauel am Frankfurter Hauptbahnhof.
Das Foto vom 7. Januar zeigt den neuen Bahnansager Heiko Grauel am Frankfurter Hauptbahnhof.  © Boris Roessler/dpa

"Schützen Sie sich und andere", ruft der 46-Jährige darin auf – und bittet die Fahrgäste, den Mindestabstand einzuhalten, die Mund-und Nasenbedeckung im gesamten Bahnhof zu tragen und die gesamte Zuglänge zum Ein- und Aussteigen zu nutzen. "Bleiben Sie gesund", heißt es zum Schluss.

Die Durchsage werde ab dem Wochenende vier Mal die Stunde an den ersten Bahnhöfen zu hören sein, ab Montag an bundesweit rund 500, teilte die Deutsche Bahn mit.

Darunter seien vor allem die großen Knoten- und Metropolbahnhöfe wie beispielsweise Frankfurt, Kassel, Gießen, Fulda, Bremen, Essen, Berlin, Mannheim, Nürnberg, Rosenheim und Würzburg. Die Durchsage sei Teil der Hygieneoffensive der Bahn.

Grauel aus Dreieich (Landkreis Offenbach) ist die neue Stimme für die automatischen Ansagen an den Bahnhöfen wie zum Rauchverbot oder Zugeinfahrten.

Vergangenes Jahr verbrachte er mehrere Wochen im Tonstudio für die Aufnahmen. Die Bahn will das Ergebnis nach und nach ausrollen, bis es in knapp drei Jahren an allen rund 5700 deutschen Bahnhöfen zu hören sein wird.

Neuer Bahnansager Heiko Grauel ist professioneller Sprecher

Zugleich wird eine neue Software eingeführt, die die eingesprochenen Sätze zerhackt und sie zu einer beliebigen Anzahl neuer Wörter zusammenfügen kann – so sollen sie nicht mehr künstlich klingen.

Grauel ist professioneller Sprecher, seine Stimme ist sonst auf Hörbüchern oder in Fernseh-Dokus zu hören.

Titelfoto: Boris Roessler/dpa

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