Erste Sanierungen begonnen: Bund steckt 40 Millionen Euro in Bahnhöfe!

Berlin - Mit rund 40 Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket will der Bund Bahnhöfe in ganz Deutschland auffrischen lassen - in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern haben inzwischen die Arbeiten an 35 Stationen begonnen. 

In Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern haben bereits die Arbeiten an 35 Bahnhöfen begonnen (Symbolbild).
In Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern haben bereits die Arbeiten an 35 Bahnhöfen begonnen (Symbolbild).  © dpa/ZB/Patrick Pleul

"Bis zum Jahresende sollen insgesamt 150 kleinere und größere Maßnahmen an weiteren Bahnhöfen abgeschlossen werden", teilte die Deutsche Bahn am Donnerstag mit.

Allein in Berlin stehen Arbeiten an rund 16 Bahnhöfen an oder wurden bereits abgeschlossen. Dabei geht es etwa um energetische Verbesserungen, Malerarbeiten oder lediglich um Vorrichtungen zur Taubenabwehr.

In Mecklenburg-Vorpommern werden mancherorts neue Wetterschutzhäuser aufgestellt - etwa an den Bahnhöfen in Hernburg, Karstädt oder Schwerin Süd. 

Unter anderem am Hauptbahnhof von Stralsund werden die Blindenleitstreifen erneuert. Insgesamt investiert die Bahn rund sechs Millionen Euro aus den Mitteln in Bahnhöfe in den drei Bundesländern.

170 Bahnhöfe sollen renoviert werden

Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) sprach im Juni noch von 160 Millionen Euro!
Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) sprach im Juni noch von 160 Millionen Euro!  © dpa/Frank Molter

Mit dem Geld will der Bund vor allem kleine Handwerksunternehmen unterstützen, die mit der Renovierung der Bahnstationen beauftragt werden. 

Demnach sollen an bundesweit rund 170 Bahnhöfen komfortablere Wartebereiche, mehr barrierefreie Zugänge und neue Informationssysteme entstehen.

Ursprünglich hatte Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) deutlich mehr Geld in Aussicht gestellt. Mitte Juni sprach er von 160 Millionen Euro zur Modernisierung und Sanierung von 380 Bahnhöfen.

Das Ministerium arbeite derzeit an weiteren Förderprogrammen, die über das nun vorgestellte Paket hinaus gingen - "für mehr Barrierefreiheit an kleineren Bahnhöfen mit 1000 bis 4000 Reisenden sowie zur weiteren Attraktivitätssteigerung von Bahnhofsgebäuden", hieß es zuletzt.

Titelfoto: dpa/zb/Patrick Pleul, dpa/Frank Molter

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