Kulanz der DB: Sogar für die BahnCard gibt's Entschädigung!

Deutschland - Die Deutsche Bahn hat ihre Kulanz-Regelung vereinfacht. Online kann sich jeder mit einfachen Schritten das Geld für nicht genutzte Tickets zurückfordern, ebenso für seine BahnCard!

Eine Frau geht über dem Bahnsteig zu ihrem Zug.
Eine Frau geht über dem Bahnsteig zu ihrem Zug.  © Sven Hoppe/dpa

Das Coronavirus sorgte nicht nur für zahlreiche stornierte Flug- und Urlaubsreisen. Auch viele Zugtickets, die bereits gebucht worden waren, konnten nicht mehr verwendet werden.

Die Deutsche Bahn gab frühzeitig bekannt, dass alle Tickets, welche vor dem 13. März für eine Reise bis zum 20. April gekauft worden waren, entweder flexibel genutzt oder zurückerstattet werden. Das galt auch für Sparpreis und Supersparpreis-Tickets, welche sonst von der flexiblen Nutzung ausgenommen sind. 

Die flexible Nutzung ist noch bis zum 30.Juni 2020 möglich. Für diejenigen, die ihr Geld zurückwollten, funktionierte der Antrag lange nur per Service-Center am Telefon oder per Mail.

Doch seit Anfang April kann jeder sein Geld für ungenutzte Tickets online anfordern. Dabei ist es egal, ob das Reisedatum in der Vergangenheit liegt. Neben seinen Daten benötigt man lediglich die Auftragsnummer und kann das Formular auf der Webseite der Deutschen Bahn hier absenden.

Viele Deutsche sind zudem Inhaber eine BahnCard. Diese gibt Reduzierungen auf gekaufte Bahn-Tickets und lohnt sich meist sogar schon ab der ersten Fahrt. Nun bietet die Deutsche Bahn auch Besitzern einer BahnCard eine Entschädigung an. Auch hier lässt sich die Entschädigung mit simplen Klicks und nur der BahnCard-Nummer hier online beantragen. Die Höhe der Entschädigung richtet sich dabei nach dem Wert der BahnCard.

Die Deutsche Bahn kommt ihren Kunden somit sehr zugegen. Der Zugbetrieb wird momentan noch für diejenigen, die ihn wirklich nutzen müssen, aufrechterhalten. Fahrgäste werden jedoch darauf hingewiesen, Mund und Nase mit einem Schutz zu bedecken. Das ist keine Pflicht, aber von Vorteil, um andere zu schützen.

Momentan gibt es keine warmen Speisen an Bord der Züge. Jedoch kommt ein Großteil der Lebensmittel, welche für das Bord-Bistro vorgesehen waren, nun hilfebedürftigen Menschen, wie der Tafel oder Bahnhofsmission, zugute.

Titelfoto: Sven Hoppe/dpa

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