Verdächtiger Koffer im ICE in Köln, Bombenentschärfer rücken an und finden etwas anderes!

Köln/Düsseldorf - Ein verdächtiger Koffer in einem ICE hat sich nicht als Bombe, sondern als Behältnis für mehr als drei Kilogramm Marihuana herausgestellt.

Statt einer möglichen Bombe fanden die Spezialisten diesen Koffer voll Drogen.
Statt einer möglichen Bombe fanden die Spezialisten diesen Koffer voll Drogen.  © Bundespolizei

Ein verdächtiger Koffer in einem ICE hat sich nicht als Bombe, sondern als Behältnis für mehr als drei Kilogramm Marihuana herausgestellt.

Nach einem Hinweis von Reisenden hatten Bombenentschärfer der Polizei den Trolley untersucht und danach Entwarnung gegeben.

Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, hatte ein Unbekannter am Vortag beim Stopp im Hauptbahnhof Düsseldorf den Trolley aus einem größeren Koffer genommen, im Gepäckfach verstaut und das Weite gesucht.

"Da eine Gefährdung nicht ausgeschlossen werden konnte, evakuierte die Bundespolizei in Köln Messe/Deutz einige Wagen des Zuges und sperrte betreffende Bereiche des Bahnhofs ab", hieß es in der Mitteilung.

Der ICE wurde in Köln-Deutz teilweise geräumt und durchsucht. (Symbolbild)
Der ICE wurde in Köln-Deutz teilweise geräumt und durchsucht. (Symbolbild)  © Uwe Zucchi/dpa

Experten der Bundespolizei machen großen Drogenfund

Nachdem ein Sprengstoffhund nicht anschlug und die Entschärfergruppe der Bundespolizei Entwarnung gab, öffneten die Beamten den Koffer.

Drin waren 3,2 Kilo Marihuana, 100 Gramm Haschisch und 47 Gramm Kokain. Der Zug setzte seine Fahrt mit Verspätung fort.

Titelfoto: Uwe Zucchi/dpa

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