Zugverkehr wohl auch am Montag in weiten Teilen Deutschlands eingeschränkt

Berlin - Der Nah- und Fernverkehr der Deutschen Bahn wird auch am morgigen Montag wegen der starken Schneefälle und des heftigen Windes deutlich eingeschränkt sein.

Eine S-Bahn und ein ICE der Bahn fahren auf verschneiten Gleisen durch einen Wald.
Eine S-Bahn und ein ICE der Bahn fahren auf verschneiten Gleisen durch einen Wald.  © dpa/Daniel Bockwoldt

Die Kulanzregelung für Reisende im Fernverkehr werden laut Bahn auf Tickets für Fahrten am 8. Februar ausgeweitet. Bereits gebuchte Fahrkarten können demnach bis einschließlich sieben Tage nach Störungsende flexibel genutzt oder kostenfrei storniert werden.

Für Sonntag erklärte die Bahn, die verschärfte Wetterlage sorge derzeit im Bahnknoten Erfurt für weitere Einschränkungen im Fernverkehr. Es fahren demnach keine Züge von Frankfurt/Main und Kassel in Richtung Osten. Auf der Verbindung Leipzig/Halle/Magdeburg komme es weiter zu Ausfällen der Fernverkehrslinien.

Auch im nördlichen Nordrhein-Westfalen sei der Bahnverkehr weiter stark eingeschränkt.

Fernverkehr der Bahn läuft in NRW nach Hochwasser ohne Einschränkungen
Deutsche Bahn Fernverkehr der Bahn läuft in NRW nach Hochwasser ohne Einschränkungen

"In Niedersachsen, Bremen und insbesondere im Großraum Hannover gibt es keine Entspannung der Lage", hieß es weiter.

Aufenthaltszüge für gestrandete Reisende

Auf einer Anzeigetafel im Hamburger Hauptbahnhof wird auf Zugausfälle hingewiesen.
Auf einer Anzeigetafel im Hamburger Hauptbahnhof wird auf Zugausfälle hingewiesen.  © dpa/Bodo Marks

In besonders schwer vom Winterunwetter betroffenen Regionen gibt es laut Bahn Aufenthaltszüge für Reisende, etwa in Hamburg, Hannover, Dortmund, Münster, Halle, Leipzig und Kassel. Dort können sich gestrandete Fahrgäste aufwärmen.

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (46, CSU) hatte den vom Schneechaos betroffenen Menschen in Deutschland geraten, am Wochenbeginn besser zu Hause zu bleiben.

Man könne nicht garantieren, im Laufe des Montags den Bahnverkehr wieder zum Laufen zu bekommen, sagte Scheuer nach einer Lagebesprechung am Sonntag bei "Bild live".

Titelfoto: Montage: dpa/Daniel Bockwoldt, dpa/Bodo Marks

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