Gastronom hat kein Geld: So außergewöhnlich will er seine Kellner bezahlen!

Wien (Österreich) - Einem Kellner wurde ein unmoralisches Angebot unterbreitet, als sein Chef kein Geld zur Hand hatte.

Ein Kellner sollte nicht mit Geld bezahlt werden. (Symbolbild)
Ein Kellner sollte nicht mit Geld bezahlt werden. (Symbolbild)  © Unsplash/Kate Townsend

Ein Wirt benötigte kürzlich für eine größere Abendveranstaltung zusätzliche Arbeitskräfte und buchte deshalb Leih-Kellner in sein Lokal in der Wiener Innenstadt, wie die österreichische Tageszeitung Heute berichtete.

Doch am Ende des Abends mangelte es dem Unternehmer an genügend Bargeld, um seine Arbeiter zu bezahlen. Mindestens einem der Leih-Kellner machte der Gastronom deshalb ein ungewöhnliches Angebot.

"Er hat mir drei kleine Säckchen hingelegt und gesagt, ich soll das einstecken", erzählte der betroffene Ober der Zeitung. Was in den Säckchen war, wusste er bis dahin nicht genau. 

Es stellte sich auf seine Nachfrage hin als Kokain heraus. Der Wirt erklärte weiter, dass es mehr Wert habe, als er dem Kellner schulde. 

Der Leiharbeitnehmer lehnte diese Form der Bezahlung jedoch ab. Der Wiener Restaurant-Chef kam daraufhin auf eine noch kuriosere Idee.

Wirt bittet Gäste um Geld, damit er seinen Kellner bezahlen kann

Der Restaurant-Betreiber bot dem Leiharbeiter Kokain als Bezahlung an. (Symbolbild)
Der Restaurant-Betreiber bot dem Leiharbeiter Kokain als Bezahlung an. (Symbolbild)  © 123RF/Hennadii Huchek

Der Gastro-Unternehmer, der laut Heute ein "Nobellokal" betreibt, musste eine Alternative finden und zügig an Bargeld kommen.

"Er ist von Tisch zu Tisch gegangen und hat sich von Gästen Bargeld geliehen, damit er mich bezahlen kann", berichtete der Kellner weiter.

Nachdem der Restaurant-Chef scheinbar die vereinbarte Summe auftreiben konnte, übergab er das Geld an den Arbeiter und verabschiedete sich.

"Er hat zu mir gesagt, ich brauche nie wieder zu kommen", so der Leiharbeiter. Ob der Unternehmer rechtliche Konsequenzen zu befürchten hat, wurde nicht geklärt.

Titelfoto: Montage: Unsplash/Kate Townsend, 123RF/Hennadii Huchek

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