Handel mit mehr als einer Tonne Heroin: Zwei weitere Festnahmen

Koblenz/Münster - Im Zusammenhang mit einem Koblenzer Prozess wegen internationalen Drogenhandels mit mehr als einer Tonne Heroin hat es zwei weitere Festnahmen gegeben.

Die Verdächtigen handelten mit mehr als einer Tonne Heroin. (Symbolbild)
Die Verdächtigen handelten mit mehr als einer Tonne Heroin. (Symbolbild)  © 123rf/Maxim Evdokimov

Am Mittwoch klickten bei einem 38 Jahre alten Verdächtigen im nordrhein-westfälischen Münster die Handschellen, wie die Staatsanwaltschaft Koblenz und das Zollfahndungsamt Berlin-Brandenburg am Donnerstag mitteilten. Bei einer Razzia bei ihm zu Hause seien "umfangreiche Beweismittel" sichergestellt worden.

Außerdem wurde nach den Angaben ein Verdächtiger im rumänischen Hunedoara festgenommen. Beide Männer sollten in Untersuchungshaft kommen.

Unter Leitung der Staatsanwaltschaft Koblenz hatte das Zollfahndungsamt Berlin-Brandenburg die umfangreichen internationalen Ermittlungen übernommen. Es hatte schon vorher damit verbundene Fälle von Drogenhandel in seinem Gebiet unter die Lupe genommen. Die Ermittlungen dauern an.

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Vor dem Landgericht Koblenz stehen seit dem 22. Dezember bereits zwei andere Männer: Sie sollen sich laut Staatsanwaltschaft im Oktober bis November 2019 am Transport von Heroin per Lastwagen aus dem Iran nach Deutschland beteiligt haben. Als Teil einer internationalen Bande hätten sie auch am Handel damit mitgewirkt.

Prozess gegen zwei andere Verdächtige läuft schon seit Dezember

Nur etwa ein halbes Kilogramm Heroin sei davon bis nach Deutschland gelangt.
Nur etwa ein halbes Kilogramm Heroin sei davon bis nach Deutschland gelangt.  © foottoo/123rf

Die ursprünglich versteckt transportierten rund 1,1 Tonnen Heroin seien jedoch bei einer Kontrolle in Kasachstan entdeckt worden.

Nur etwa ein halbes Kilogramm der Droge sei im Lastwagen geblieben und bis nach Deutschland gelangt.

Laut einer Gerichtssprecherin machten beide Angeklagten beim Prozessauftakt keine Angaben zu den Vorwürfen.

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Einem Sprecher des Zollfahndungsamts Berlin-Brandenburg zufolge hatten die Ermittler erst angenommen, "dass Deutschland nur ein Transitland sein sollte" und das Heroin für die Niederlande oder Belgien gedacht gewesen sei.

Dann hätten die beiden Koblenzer Angeklagten ihre Fahrt aber plötzlich im Raum Andernach beendet.

Titelfoto: 123rf/foottoo

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