Internationaler Schlag gegen Kokain-Bande: Rund zehn Festnahmen!

Hamburg/Brüssel – Bei einem internationalen Einsatz gegen Drogenschmuggler sind in Deutschland, Belgien und den Niederlanden ungefähr zehn Verdächtige festgenommen worden.

Ein Zollbeamter präsentiert Kokain, das auf einem Tisch im Zollfahndungsamt Hamburg liegt.
Ein Zollbeamter präsentiert Kokain, das auf einem Tisch im Zollfahndungsamt Hamburg liegt.  © Bodo Marks/dpa

Die Zugriffe stehen im Zusammenhang mit Funden von insgesamt 35 Tonnen Kokain mit einem Straßenverkaufswert von über 900 Millionen Euro im vergangenen Jahr, wie die belgische Staatsanwaltschaft am Donnerstag mitteilte. Eine große Kokainmenge wurde dabei in Hamburg entdeckt, wie es hieß.

Demnach wurden am Vortag bei den großangelegten Durchsuchungen fünf Männer in Antwerpen festgenommen. Zudem habe es rund 40 Hausdurchsuchungen in Deutschland und den Niederlanden gegeben, die mit derselben Organisation in Verbindung gebracht würden.

Die Ermittlungen stehen den Angaben zufolge im Zusammenhang mit mehreren Rekordfunden von Kokain, unter anderem einer Lieferung von 16 Tonnen, die am 12. Februar 2021 in Hamburg beschlagnahmt wurde.

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Kurz darauf seien in Antwerpen erst 7,7 Tonnen Kokain gefunden worden und Anfang April vergangenen Jahres 10,9 Tonnen, wie es hieß.

Drogen-Chefs sollen in Dubai leben

16 Tonnen Kokain wurden in fünf Containern aus Paraguay unter Blechdosen mit Spachtelmasse sichergestellt.
16 Tonnen Kokain wurden in fünf Containern aus Paraguay unter Blechdosen mit Spachtelmasse sichergestellt.  © Ole Spata/dpa

Insgesamt belaufen sich die Funde, die der Staatsanwaltschaft zufolge auf dieselbe Organisation zurückzuführen sind, auf fast 35 Tonnen mit einem Straßenverkaufswert von 910 Millionen Euro.

Durch die Entschlüsselung von Nachrichten im Messengerdienst Sky ECC seien die Behörden dem internationalen Drogenschmuggel auf die Spur gekommen, hieß es. Die Container, die dadurch im Hafen von Antwerpen abgefangen werden konnten, kamen den Angaben zufolge aus Paraguay.

Die Staatsanwaltschaft schrieb, dass die Hauptverantwortlichen der Organisation möglicherweise in Dubai lebten.

Titelfoto: Bodo Marks/dpa

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