Kokain-Kartell aufgeflogen? BKA schlägt im Norden zu

Hamburg - Schlag gegen Kokain-Kartell: Das Bundeskriminalamt (BKA) hat am Mittwoch mehrere mutmaßliche Drogenhändler in Norddeutschland verhaftet. 

Ein Zollbeamter öffnet während einer Pressekonferenz ein Paket mit Kokain, das von den Beamten im Hamburger Hafen sichergestellt wurde. (Symbolbild)
Ein Zollbeamter öffnet während einer Pressekonferenz ein Paket mit Kokain, das von den Beamten im Hamburger Hafen sichergestellt wurde. (Symbolbild)  © Daniel Reinhardt/dpa

Wie Staatsanwaltschaft Hamburg und BKA mitteilen, wurden Objekte in Hamburg, Bremen und im südlichen Schleswig-Holstein durchsucht. Festnahmen und Durchsuchungen. 

Gegen eine unbekannte Anzahl an Verdächtigen wurden Haftbefehle vollstreckt. 

Dazu waren Polizisten, Beamte des BKA und Spezialkräfte seit den frühen Morgenstunden im Einsatz. 

Es geht um internationalen Kokain-Schmuggel. Die Beschuldigten sollen mehrere Tonnen der Droge eingeführt und in Deutschland verkauft haben. 

"Die Tätergruppe hatte sich darauf spezialisiert, Kokainlieferungen, die in Südamerika in Seefrachtcontainern verstaut waren, aus dem Hamburger Hafen in Besitz zu nehmen", heißt es in der Mitteilung. 

Anscheinend ist es den Ermittlern gelungen die mutmaßlichen Organisatoren der Transporte, Händler und Frachtunternehmer zu ermitteln und zu verhaften. 

Ermittler fanden zuletzt immer wieder große Mengen Kokain in Hamburg

Zuvor habe es monatelange Ermittlungen gegeben. Weitere Hintergründe und Details will das BKA mit Verweis auf die laufenden Verfahren nicht nennen. 

Zuletzt gab es immer wieder große Kokain-Funde im Hamburger Hafen. Ob diese mit den Verhaftungen zusammenhängen, ist unklar. 

Titelfoto: Daniel Reinhardt/dpa

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