Mann wählt wegen einer bizarren Bitte für sein Meth den Notruf

Spring Hill (USA) - Der Fluch der guten Tat! Ein Mann rief den Notruf, weil er glaubte, sein Meth wäre in Wahrheit etwas viel Gefährlicheres und wurde anschließend dafür verhaftet.

Der Mann dachte, jemand hätte ihm statt Meth die gefährlichere Droge Bath Salts verkauft. (Symbolbild)
Der Mann dachte, jemand hätte ihm statt Meth die gefährlichere Droge Bath Salts verkauft. (Symbolbild)  © David-Wolfgang Ebener/dpa

Thomas Colucci bestellte am vergangenen Donnerstag im US-Bundesstaat Florida die Polizei mit einer ungewöhnlichen Bitte zu sich, berichtete Fox13.

Angeblich wollte er, dass die Beamten die Drogen, die er neulich in einer Bar erworben hatte, auf ihre Authentizität prüften.

Er war nämlich der Meinung, dass ihm statt Meth eine gefährlichere Designerdroge namens Bath Salts ("Badesalz") verkauft wurde.

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Colucci sagte angeblich, er wäre ein erfahrener Meth-User und wüsste, wie sich die Wirkung dieser Droge anfühlen sollte.

Er gab an, dass er die Polizei alarmiert hätte, damit niemand anderes "falsches Meth" von dieser Person kaufen würde.

Außerdem wollte er das "die Person zur Rechenschaft gezogen wird", da sie mit dem Verkauf von gefährlicheren Drogen Menschen in Gefahr brachte.

Angaben zu dieser Person konnte Colucci keine machen. Er übergab der Polizei zwei kleine Plastiktüttchen mit weißen Kristallen, die anschließend positiv für Methamphetamine befunden wurden.

Colluci wurde darauf wegen Besitz von Drogenutensilien und Methamphetaminen verhaftet. Da er die Polizei nur alarmierte, um andere zu schützen, kann Collucis Fall wohl als exzellentes Beispiel dafür dienen, Polizeimeldungen und Testsysteme für illegale Drogen zu entkriminalisieren.

Titelfoto: David-Wolfgang Ebener/dpa

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