Zöllner kontrollieren Auto und finden Wasserflaschen mit verdächtigem Inhalt

Osnabrück - Da staunten die Ermittler nicht schlecht. Bei der Kontrolle eines Fahrzeugs fanden sie mehrere Wasserflaschen, die jedoch kein Wasser beinhalteten.

Statt Wasser fanden die Zollbeamten flüssige Drogen.
Statt Wasser fanden die Zollbeamten flüssige Drogen.  © Hauptzollamt Osnabrück

Auf der A30 machten die Osnabrücker Zöllner am Montag einen interessanten Fund.

Was auf den ersten Blick nach gewöhnlichem Wasser in Plastikflaschen aussah, entpuppte sich kurze Zeit später als vier Liter flüssiges Amphetamin.

Die Reisenden, die sich in dem in Dänemark zugelassenen Auto befanden, sagten, sie hätten eine Woche Urlaub in Polen verbracht und auf ihrem Heimweg nach Dänemark noch einen kurzen Abstecher in die Niederlande gemacht.

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Doch als sie an einem Rastplatz an der Abfahrt Gildehaus kontrolliert wurden, verhielten sie sich recht merkwürdig, was die Beamten zu einer Intensivkontrolle veranlasste.

"Die bei unserem Einstieg in eine Kontrolle immer gestellte Frage nach verbotenen Gegenständen oder Betäubungsmitteln verneinten die Insassen des Pkws", erklärte Christian Heyer, Pressesprecher des Hauptzollamts Osnabrück.

Der 33-jährige Beifahrer, dem die Drogen zugeordnet werden konnten, wurde daraufhin vorläufig festgenommen und dem Haftrichter beim Amtsgericht Nordhorn vorgeführt. Anschließend wurde der Beschuldigte in die Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Bei einer regulären Kontrolle auf der A30 fanden die Beamten das Amphetamin. (Symbolbild)
Bei einer regulären Kontrolle auf der A30 fanden die Beamten das Amphetamin. (Symbolbild)  © Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

Das Zollfahndungsamt Essen hat die weiteren Ermittlungen im Amphetamin-Fall übernommen.

Titelfoto: Hauptzollamt Osnabrück

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