Gammelfleisch-Albtraum: Polizisten machen gleich zwei Ekel-Funde am selben Tag

Aachen - Mit diesem unappetitlichen Fund haben die Polizisten sicher nicht gerechnet, als sie bei einer Kontrolle den Kofferraum eines Wagens in Aachen überprüften. Und dies blieb nicht der einzige Ekel-Vorfall des Tages.

Mit diesem unappetitlichen Fund haben die Polizisten sicher nicht gerechnet, als sie den Kofferraum eines Wagens in Aachen kontrollierten.
Mit diesem unappetitlichen Fund haben die Polizisten sicher nicht gerechnet, als sie den Kofferraum eines Wagens in Aachen kontrollierten.  © Bundespolizeiinspektion Aachen

Diese Drei müssen eine ziemlich hohe Schmerzgrenze für fiese Gerüche gehabt haben. 

Am Dienstagnachmittag gegen 16 Uhr waren laut Polizei drei Männer in ihrem Wagen auf der A4 unterwegs, als sie von den Beamten an der Abfahrt Aachen-Laurensberg kontrolliert wurden.

Als sie ein Seitenfenster des Wagens öffneten, schlug den Beamten ein ekelerregender Geruch entgegen, dessen Ursprung sie umgehend nachgingen. 

Und schnell wurde die Quelle des üblen Gestanks ermittelt. 

Wie die Polizei angab, entdeckten sie im Kofferraum des Wagens zwei große Plastiktüten und eine Styroporbox. Darin transportierten die Männer 60 Kilogramm ungekühltes Ziegenfleisch. 

Die Männer - ein Deutscher und zwei Pakistani - sagten gegenüber den Beamten aus, dass sie das Fleisch für private Zwecke gekauft hätten. 

Das Veterinäramt der Städteregion Aachen wurde über den Vorfall informiert und übernahm die weitere Bearbeitung des Falls, wie die Polizei angab.

Polizei geht weiterer Gammelfleisch-Fahrer ins Netz

Die Polizei Aachen stellte insgesamt 200 Kilogram vergammelte Fleisch- und Fischwaren sicher.
Die Polizei Aachen stellte insgesamt 200 Kilogram vergammelte Fleisch- und Fischwaren sicher.  © 123rf/Bjoern Wylezich

Doch damit nicht genug. Wie die Polizei aussagte, erwischten die Aachener Beamten am Dienstag noch einen weiteren Gammelfleisch-Fahrer. 

Auf der A44 kontrollierten Beamte einen aus Belgien kommenden Kühltransporter - und mussten kräftig mit dem Kopf schütteln, als sie in den Laderaum schauten.

Wie die Polizei mitteilte, transportierte der 45-Jährige insgesamt satte 200 Kilogramm Fleisch und Fisch - und das völlig ungekühlt! Unmittelbar informierten die Beamten das Veterinäramt, das unverzüglich einen Kontrolltrupp zur Begutachtung von Fleisch und Fisch schickte. Die Gammel-Ware wurde laut Polizei beschlagnahmt und wird nun vernichtet. 

Nach Überprüfung des 45-Jährigen stellten sich heraus, dass er sich wegen eines laufenden Asylverfahrens in Belgien eigentlich gar nicht hätte in Deutschland aufhalten dürfen.

Der Gammelfleisch-Fahrer muss sich nun sowohl wegen Verstoßes gegen das Lebensmittelhygienegesetz, als auch der unerlaubten Einreise in das Bundesgebiet verantworten. 

Titelfoto: Bundespolizeiinspektion Aachen

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