Großalarm: Vogelgrippe jetzt auch in Sachsen-Anhalt ausgebrochen

Wieglitz - In einem landwirtschaftlichen Betrieb im Landkreis Börde ist die Geflügelpest, auch bekannt als Vogelgrippe, ausgebrochen. Es ist nicht der erste Fall in diesem Monat in Ostdeutschland.

In einem Landwirtschaftsbetrieb in Sachsen-Anhalt ist die Vogelgrippe ausgebrochen.
In einem Landwirtschaftsbetrieb in Sachsen-Anhalt ist die Vogelgrippe ausgebrochen.  © Matthias Strauß

Dies bestätigten am Montagnachmittag ein Mitarbeiter des betroffenen Unternehmens sowie das Technische Hilfswerk (THW). 

Ein Großaufgebot von Feuerwehr, THW und Seuchenbekämpfern war am Montag auf dem Gelände des Betriebes im Einsatz. Auch Amtstierärzte sind vor Ort. Es soll der ganze Betrieb mit mehreren tausend Puten betroffen sein. 

Alle Tiere müssen nun getötet werden, um ein Ausbreiten der Pest zu verhindern. 

Das Gebiet wurde weiträumig abgesperrt - Schleusen wurden errichtet. 

Es ist bereits der dritte Vorfall dieser Art innerhalb eines Monats im Osten Deutschlands. Mitte März wurde die Vogelgrippe in einem Geflügelbetrieb im sächsischen Bad Lausick (Landkreis Leipzig) festgestellt (TAG24 berichtete). 

Vogelgrippe auch in Sachsen entdeckt

Der Ausbruch der Vogelgrippe in Sachsen wurde laut Sozialministerium durch das Friedrich-Loeffler-Institut festgestellt.

Der Betrieb musste ebenfalls geschlossen und alle Tiere getötet werden.

In einem 3-Kilometer-Sperrgebiet wurden besondere Schutzmaßnahmen für andere Betriebe eingeführt.

Vor einigen Tagen gab es zudem einen Vorfall im Amerika Tierpark in Limbach-Oberfrohna (Landkreis Zwickau, TAG24 berichtete).

Titelfoto: Matthias Strauß

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