Ex-Stripperin und Begründerin von Porno-Plattform wehrt sich gegen Kritiker: "Bin eine gute Mutter"

Hartlepool (England) - Chelsea Ferguson (32) ist ehemalige Stripperin und Begründerin einer Plattform, auf der Frauen anzügliche Fotos an ihre Abonnenten verkaufen können. Seit der Geburt ihres Sohnes wird die erfolgreiche Unternehmerin dafür scharf von anderen Müttern kritisiert.

Chelsea Ferguson (32) behauptet, eine gute Mutter zu sein, obwohl sie in der Erotik-Branche tätig ist.
Chelsea Ferguson (32) behauptet, eine gute Mutter zu sein, obwohl sie in der Erotik-Branche tätig ist.  © Screenshot/Facebook/Chelsea Ferguson

Alles begann mit 18 Jahren, als Ferguson zu strippen begann, um sich das Studium an der Universität zu finanzieren. Bereits da merkte die heute 32-Jährige, dass man in der Erotik-Branche ziemlich viel Geld machen kann. Eine Erkenntnis, die ihr Leben später nachhaltig bestimmen wird.

Im Gespräch mit dem Daily Star erzählte Ferguson: "Die Arbeit in der Erotikbranche hat mein Leben komplett verändert. Ich bin vom Studium an der Universität über die Arbeit in einem Stripclub, wo ich mehr verdiente als je zuvor, zur Selfmade-Millionärin geworden, bevor ich 30 Jahre alt war."

Nach dem Studium gründete die Mutter eines neun Monate alten Sohnes die Plattform "AdmireMe.VIP", bei der jede Frau pornografische Inhalte an ihre zahlenden Fans verkaufen können.

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"Diese Karriere hat es mir ermöglicht, für mich und meinen Sohn ein Haus mit sechs Schlafzimmern zu kaufen, einen Lamborghini zu fahren und in eine Handtaschenkollektion zu investieren - ich denke, das zeigt, wie viel man in diesem Sektor verdienen kann", so die selbstbewusste Powerfrau.

Chelsea Ferguson verletzt die Kritik anderer manchmal

Ferguson liebt ihren Sohn über alles.
Ferguson liebt ihren Sohn über alles.  © Screenshot/Facebook/Chelsea Ferguson

Obwohl Fergusons flexible Arbeitszeiten ihr ermöglichen, sich bestmöglich um ihr Kind kümmern zu können, äußern sich viele Eltern kritisch über ihren Beruf in der Erotik-Branche.

"Leider ist die Branche von veralteten Stereotypen umgeben, weshalb ich mit einigen Urteilen und Kritik konfrontiert bin. Dazu gehören auch Leute, die sagen, dass ich als Mutter nicht in der Erotikbranche tätig sein sollte. Sie halten es nicht für richtig und meinen, dass dieser Lebensstil ein schlechtes Beispiel für meinen Sohn ist."

Und wie geht es der sonst so taffen Unternehmerin damit? "Alle Kommentare, die sich auf meinen Sohn beziehen, sind schwer zu verarbeiten, weil er meine Welt ist und ich natürlich die beste Mutter sein will", gibt Ferguson offen zu.

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Doch mit Kritik, die sie zumeist im Netz erhält, hat die 32-Jährige gelernt zu leben. Denn sie weiß: "Ich bin alleinerziehend, was nicht einfach ist, und ich tue alles, was ich kann, um ihm das bestmögliche Leben zu bieten. Er wird weiterhin von einer selbstbewussten, starken und erfolgreichen Frau erzogen."

Titelfoto: Screenshot/Facebook/Chelsea Ferguson

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