Facebook-Chef kritisiert Fake News: Prominente Zeitung leistete sich peinlichen Fehler

Menlo Park (USA) - Facebook-Gründer Mark Zuckerberg (37) legt sich persönlich mit der New York Times an. In einem Beitrag kritisiert er offen deren Berichterstattung.

Facebook-Chef Mark Zuckerberg (37) kritisierte die renommierte New York Times deutlich.
Facebook-Chef Mark Zuckerberg (37) kritisierte die renommierte New York Times deutlich.  © Nick Wass/AP/dpa

Auf seiner Facebook-Seite richtete der CEO deutliche Worte an die Presse:

"Es ist eine Sache, falsche Dinge über meine Arbeit zu schreiben, aber es überschreitet die Grenze, zu behaupten, ich würde ein elektrisches Surfbrett benutzen, wenn dieses Video eindeutig ein Tragflügelboot zeigt, das ich mit meinen eigenen Beinen antreibe", so Zuckerberg.

Dem Ganzen vorausgegangen war ein kritischer Artikel der New York Times, in dem ein Video verlinkt war, das von der Redaktion offenbar nicht gründlich angesehen wurde.

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Facebook wird von den Medien tagtäglich kritisch beäugt. So hat das Unternehmen etwa noch immer mit den Nachwirkungen des Cambridge-Analytica-Datenskandals zu kämpfen.

In einer neuen Klageschrift, die im US-Bundesstaat Delaware eingereicht wurde, wird den Führungskräften und Investoren des sozialen Netzwerks sogar Insiderhandel vorgeworfen.

Für seinen Beitrag bekommt Zuckerberg trotzdem jede Menge Zuspruch, wird von einigen Usern aber auch darauf hingewiesen, dass Facebook selbst mitverantwortlich sei – etwa, indem es Nachrichten vorschnell bzw. ungeprüft als Fake News deklariere.

In einer Antwort auf einen Nutzer schreibt Zuckerberg, dass er jeden Tag unwahre Behauptungen über sich oder Facebook in den Medien lesen würde. Die Sache mit dem vermeintlich elektrischen Surfboard sei nur ein Beispiel von vielen.

Titelfoto: Nick Wass/AP/dpa

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