Mark Zuckerberg packt aus: So soll Facebook jetzt heißen

Menlo Park - Der Facebook-Konzern gibt sich einen neuen Namen.

Mark Zuckerberg (37) stellte den neuen Namen per Videoschalte vor.
Mark Zuckerberg (37) stellte den neuen Namen per Videoschalte vor.  © Eric Risberg/AP/dpa

Die Dachgesellschaft über Diensten wie Facebook oder Instagram soll künftig Meta heißen, wie Facebook-Gründer Mark Zuckerberg (37) am Donnerstag bekanntgab.

Mit dem neuen Namen will Zuckerberg den Fokus auf die neue virtuelle Umgebung "Metaverse" lenken, in der er die Zukunft der digitalen Kommunikation – und auch seines Unternehmens sieht.

Auch will er damit den Konzern stärker aus dem Schatten seiner ursprünglichen und bisher wichtigsten Plattform Facebook führen. Zur Firmengruppe gehören neben Instagram auch die Chat-Apps WhatsApp und Messenger.

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"Wir werden heute als Social-Media-Unternehmen gesehen, aber im Kern sind wir ein Unternehmen, das Menschen verbindet", sagte Zuckerberg.

Der Name Facebook habe damit nicht mehr die ganze Angebotspalette des Konzerns widerspiegeln können.

Zuckerberg setzt auf virtuelle Realität

Die wichtigste Plattform des Konzerns ist und bleibt vorerst Facebook. (Archivbild)
Die wichtigste Plattform des Konzerns ist und bleibt vorerst Facebook. (Archivbild)  © Fabian Sommer/dpa

Im "Metaverse" sollen nach der Vorstellung des 37-jährigen Facebook-Gründers physische und digitale Welten zusammenkommen.

Dabei setzt Zuckerberg zum einen auf die virtuelle Realität (VR), bei der die Nutzer mit Spezial-Brillen auf dem Kopf in digitale Welten eintauchen können. Zum Facebook-Konzern gehört auch die VR-Firma Oculus.

Titelfoto: Montage: Fabian Sommer/dpa, Eric Risberg/AP/dpa

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