Alarm in Ratingen: Gefährlicher Stoff tritt in Fertigungsbetrieb aus

Ratingen – Eine gefährliche, zähe Flüssigkeit trat am Montagabend in einem Zulieferbetrieb für Fahrzeughersteller aus. Insgesamt 59 Einsatzkräfte der Feuerwehr mussten anrücken.

Die Feuerwehr war mit 59 Einsatzkräften und 19 Fahrzeugen vor Ort.
Die Feuerwehr war mit 59 Einsatzkräften und 19 Fahrzeugen vor Ort.  © Feuerwehr Ratingen

Bei der Flüssigkeit handelte es sich laut Angaben der Feuerwehr um eine zähflüssige Kunststoffkomponente, die in einer der Fertigungshallen des Betriebes ausgelaufen war.

Gegen 19.13 Uhr wurde die Feuerwehr alarmiert und machte sich auf den Weg zum Einsatzort. Dort eingetroffen stellten die Einsatzkräfte fest, dass die Mitarbeiter die Flüssigkeit bereits mit Papiertüchern abgedeckt hatten.

Da von dem ausgetretenen Stoff nach ersten Erkenntnissen eine Umwelt- und Personengefährdung ausgehen konnte, räumte die Feuerwehr kurze Zeit später die Fertigungshalle. Die neun anwesenden Mitarbeiter wurden umgehend vom Rettungsdienst untersucht, konnten jedoch vor Ort bleiben.

Unterdessen konnte die Flüssigkeit mit einem Bindemittel gebunden werden.

Die Mitarbeiter des Betriebs reagierten bereits vor Eintreffen der Feuerwehr und deckten die Flüssigkeit mit Papiertüchern ab.
Die Mitarbeiter des Betriebs reagierten bereits vor Eintreffen der Feuerwehr und deckten die Flüssigkeit mit Papiertüchern ab.  © Feuerwehr Ratingen
Die Feuerwehr war mit Chemikalienschutzanzügen und Atemschutzgeräten im Einsatz.
Die Feuerwehr war mit Chemikalienschutzanzügen und Atemschutzgeräten im Einsatz.  © Feuerwehr Ratingen

Die verwendeten Papiertücher wurden in Fässer verlagert und dort verschlossen.

Titelfoto: Feuerwehr Ratingen

Mehr zum Thema Feuerwehreinsätze: