Brand in Aschaffenburg: Mutter und Kinder in Gefahr, Nachbarn reagieren richtig

Aschaffenburg - Ein Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus in Aschaffenburg versetzte am Sonntagnachmittag die Feuerwehr in Alarmzustand: Eine Frau (31) und ihre Kinder im Alter von 5 und 13 Jahren befanden sich in der brennenden Wohnung und konnten nicht fliehen.

Mehrere Rettungshubschrauber waren im Einsatz, um die Mutter und ihre Kinder schnellstmöglich in Kliniken zu bringen.
Mehrere Rettungshubschrauber waren im Einsatz, um die Mutter und ihre Kinder schnellstmöglich in Kliniken zu bringen.  © NEWS5 / Höfig

Das Feuer in dem Haus in der Obernauer Straße in Aschaffenburg wurde am Sonntag gegen 14 Uhr gemeldet, wie die Polizei mitteilte.

Die Mutter und ihre beiden Kinder waren zu diesem Zeitpunkt in der brennenden Wohnung im zweiten Obergeschoss des Hauses und konnten diese nicht verlassen, da der Weg zum Treppenhaus ihnen offenbar versperrt war.

Zum Glück "reagierten mehrere Nachbarn geistesgegenwärtig", wie ein Polizeisprecher sagte. Noch vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte trugen die Anwohner mehrere Matratzen zusammen.

"In der Folge konnten hierdurch zunächst die beiden Kinder und dann die 31-jährige Mutter die Wohnung über das Fenster verlassen", schilderte der Sprecher den Ausgang der gefährlichen Situation.

Die 31-Jährige erlitt bei dem Brand schwere Verletzungen, sie wurde mit einem Hubschrauber in eine Spezialklinik geflogen. Auch ihre beiden Kinder wurden verletzt, zwei weitere Rettungshubschrauber brachten sie in ein Krankenhaus.

Feuer in Aschaffenburg: Vier Ersthelfer ebenfalls verletzt

Vier Ersthelfer, die an der Rettung der Familie beteiligt waren, wurden ebenfalls verletzt. Zwei von ihnen erlitten Rauchgasvergiftungen, zwei weitere einen Knochenbruch und eine Oberkörperprellung beim Auffangen der beiden Kinder.

Der Brand in der Obernauer Straße in Aschaffenburg wurde von der Feuerwehr schnell unter Kontrolle gebracht. Die Brandursache ist noch unbekannt.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen hierzu aufgenommen.

Titelfoto: NEWS5 / Höfig

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