Aufregung mitten in der Nacht: Kippe schuld an Wohnungsbrand in Dormagen?

Dormagen - Was aus einer kleinen Unachtsamkeit mit einer Zigarette entstehen kann, mussten in der Nacht zu Sonntag insgesamt 14 Parteien eines Mehrfamilienhauses in der Siegstraße in Dormagen erfahren.

Die Polizei hegt einen ersten Verdacht, weshalb die Feuerwehr kurz nach Mitternacht in die Siegstraße ausrücken musste. (Symbolbild)
Die Polizei hegt einen ersten Verdacht, weshalb die Feuerwehr kurz nach Mitternacht in die Siegstraße ausrücken musste. (Symbolbild)  © 123rf/Joerg Huettenhoelscher

Wie die Polizei mitteilte, sei das Feuer gegen 0.50 Uhr von einem Nachbar im zweiten Obergeschoss bemerkt worden, der daraufhin postwendend die Feuerwehr alarmierte.

Ein Hausbewohner sowie eine 23-jährige Polizistin, die sich bis zum Eintreffen der Feuerwehr um die Evakuierung der Bewohnerinnen und Bewohner kümmerten, atmeten bei ihrer schnellen Hilfe Rauchgase ein und mussten sich anschließend in ärztliche Behandlung begeben.

Auch ein 83-Jähriger musste anschließend für weitere Untersuchungen in ein örtliches Krankenhaus eingeliefert werden.

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Aufgrund geborstener Fensterscheiben sowie der starken Rauchgase ist die Brandwohnung derzeit nicht bewohnbar. Alle anderen 13 Parteien des Hauses konnten nach dem Schreckmoment zurück in ihre eigenen vier Wände.

Ersten Erkenntnissen zufolge soll ein 19-Jähriger eine Zigarette nicht ordnungsgemäß gelöscht haben. Daraufhin entzündete sich seine Matratze und sorgte für den späteren Einsatz der Rettungskräfte.

Titelfoto: 123rf/Joerg Huettenhoelscher

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