Nach Großbrand in Niedersedlitz: Das ist die Bilanz der Dresdner Feuerwehr!

Dresden - Was für ein Kraftakt! Der erste Großeinsatz der Dresdner Feuerwehr im neuen Jahr hatte es in sich. 300 Liter Schaummittel, 20.000 Liter Wasser und 53 verbrauchte Flaschen mit Atemluft! Die Zahlen des Werkstattbrandes in Niedersedlitz (TAG24 berichtete) lassen zumindest erahnen, was sich am Montag im Südosten der Landeshauptstadt abgespielt hatte.

Die Feuerwehrleute hatten alle Hände voll zu tun.
Die Feuerwehrleute hatten alle Hände voll zu tun.  © Roland Halkasch

Wie die Dresdner Feuerwehr mitteilte, dauerten die Löscharbeiten in der Bismarckstraße bis in die Nacht hinein.

"Die Kräfte vom Tag wurden gegen Abend durch Einsatzkräfte anderer Wachen der Berufsfeuerwehr sowie Freiwilligen Feuerwehr abgelöst", so die Pressestelle weiter.

Man kann nur erahnen, welch Ausdauer und Anstrengung mit der Löschung verbunden waren.

Gerade verborgene Glutnester, machten die Arbeit der Kamerdinnen und Kameraden knifflig. Um an diese heranzukommen, "mussten die Einsatzkräfte sehr aufwendig die Dachhaut aufnehmen."

Dabei kam eine neue Drehleiter mit knickbarem Leiterteil zum Einsatz, die den Feuerwehrleuten die Arbeit deutlich erleichterte.

Der Großbrand in Niedersedlitz hielt jedoch nicht nur die Anwohner in und um die Bismarckstraße in Atem. In ganz Dresden war das Feuer über den Tag hindurch Gesprächsthema.

Feuerwehr bekam etwa 60 Anrufe von Bürgern, über 100 Einsatzkräfte vor Ort

102 Kameradinnen und Kameraden waren insgesamt im Zuge des Werkstattbrandes in Niedersedlitz im Einsatz.
102 Kameradinnen und Kameraden waren insgesamt im Zuge des Werkstattbrandes in Niedersedlitz im Einsatz.  © Christian Essler

Wie die Feuerwehr mitteilt, gingen bei der integrierten Regionalleitstelle im Laufe des Tages etwa 60 Anrufe von Bürgerinnen und Bürgern ein, nachdem das Sirenenwarnsystem im Zuge der gefährlichen Rauchentwicklung ausgelöst wurde.

Häufig wurde in der Regionalleitstelle angefragt, wie man sich nun zu verhalten habe.

Die Feuerwehr verweist im Zuge dessen nun noch einmal auf den folgenden Link (Klick >>> hier), indem genauestens beschrieben steht, was in einer solchen Situation zu tun ist.

Hier sind neben den Verhaltensregeln auch die verschiedenen Sirenen-Warntöne aufgeführt.

Passanten hörten die Sirenen teilweise auch in anderen Stadtgebieten, viele nahmen sogar bis in der Dresdner Innenstadt einen Rauchgeruch wahr.

Im Hinblick auf die Brandbekämpfung bedankt sich die Feuerwehr indes bei insgesamt über 100 Einsatzkräfte für deren tatkräftige Unterstützung. Gegen 22.45 Uhr hatten diese dann schließlich Feierabend.

Die Untersuchungen zur Brandursache laufen derzeit weiter.

Titelfoto: Roland Halkasch

Mehr zum Thema Feuerwehreinsätze:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0