Mann auf Gummi-Flamingo sorgt für Großeinsatz!

Bonn - Ein junger Mann hat mit einem aufblasbaren Gummi-Flamingo den Rhein in Bonn überquert und so einen Rettungseinsatz ausgelöst.

Auf einem aufblasbaren Gummi-Flamingo hatte der Mann den Rhein in Bonn überquert. (Symbolbild)
Auf einem aufblasbaren Gummi-Flamingo hatte der Mann den Rhein in Bonn überquert. (Symbolbild)  © benaung/123rf

Die Feuerwehr-Leitstelle sei am Montagabend von einem Passanten informiert worden, dass eine Person schlaff auf dem Flamingo liege und auf Ansprache nicht reagiere, berichtete ein Feuerwehrsprecher am Dienstagmorgen. 

Da solch eine Situation eine "Riesen-Gefahr" sein könne, alarmierte die Leitstelle ein Großaufgebot - mit rund 45 Rettern und einem Hubschrauber.

"Nach intensiver Suche" sei dann der junge Mann gefunden worden, der den Fluss erfolgreich von der rechts- zur linksrheinischen Seite überquert hatte und wohlauf war. 

Ihm sei nachdrücklich gesagt worden, wie gefährlich die Aktion war, berichtete der Sprecher. 

Da er aber nichts Verbotenes getan habe, seien die Personalien nicht aufgenommen worden.

Schwimmen im Rhein gilt wegen der starken Strömung des Flusses und der Sogwirkung, die Frachtschiffe auslösen können, als lebensgefährlich.

Update, 16.29 Uhr: Keine Ermittlungen gegen Flamingo-Mann

Ermittelt wird gegen den jungen Mann aber nicht, vermutlich habe er nichts Verbotenes getan. "Außer es melden sich noch Schiffe, die er behindert hat." 

Dem WDR berichtete der junge Mann anonym, dass er sich bei der Überfahrt entspannt, sein Fahrrad dabei gehabt und die Tour bereits zum zweiten Mal an diesem Tage gemacht habe.

Die Feuerwehr Bonn suchte mit 45 Kameraden nach dem gemeldeten Mann im Rhein. (Symbolbild)
Die Feuerwehr Bonn suchte mit 45 Kameraden nach dem gemeldeten Mann im Rhein. (Symbolbild)  © Feuerwehr Bonn

Schwimmen und Schlauchboot-Fahrt ohne Motor im Rhein lebensgefährlich

Mit einem "nicht-manövrierfähigen" Schlauchboot sei eine Fahrt auf dem Rhein ebenfalls sehr gefährlich, betonte der Feuerwehr-Sprecher.

Titelfoto: Feuerwehr Bonn / benaung/123rf

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