Brand in Flüchtlingsunterkunft: 20-Jähriger soll Feuer gelegt haben

Halle (Saale) - In einer Flüchtlingsunterkunft in Halle hat es am Montagabend gebrannt. Die Polizei konnte bereits einen Tatverdächtigen festnehmen. Bei ihm soll es sich um einen 20-Jährigen aus Äthiopien handeln.

Glücklicherweise wurde bei dem Brand niemand verletzt.
Glücklicherweise wurde bei dem Brand niemand verletzt.  © Udo Herrmann/123rf

Aufgrund der Sprachbarriere konnte der Verdächtige bislang nicht vernommen werden, wie eine Polizeisprecherin am Dienstag mitteilte. Noch im Laufe des Tages soll jedoch ein Übersetzer hinzugezogen werden.

Der 20-Jährige soll den Brand in einem Zimmer gelegt haben. Dieses wurde in der Folge vollständig zerstört.

13 Bewohner des Wohnzentrums mussten in eine neue Unterkunft gebracht werden, da ihre Zimmer aktuell nicht bewohnbar sind. 

Verletzt wurde bei dem Brand glücklicherweise niemand.

Der durch das Feuer entstandene Schaden konnte am Dienstagmorgen noch nicht beziffert werden. Erst eine Nachkontrolle könne ergeben, inwiefern weitere Wohnungen durch den Brand oder Löschwasser in Mitleidenschaft gezogen wurden.

Auch die Statik des Hauses müsse nun durch das Bauordnungsamt überprüft werden.

Titelfoto: Udo Herrmann/123rf

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