Busdepot abgefackelt: Schaden von fast 50 Millionen Euro, Ermittlungen laufen

Düsseldorf - Die Folgen eines Großbrands im Busdepot der Düsseldorfer Rheinbahn werden weiterhin untersucht.

Die Ausgebrannte Abstellhalle der Rheinbahn in Düsseldorf. In der Nacht zum Donnerstag wurden nach Angaben der Feuerwehr 38 Linienbusse zerstört.
Die Ausgebrannte Abstellhalle der Rheinbahn in Düsseldorf. In der Nacht zum Donnerstag wurden nach Angaben der Feuerwehr 38 Linienbusse zerstört.  © David Young/dpa

In der Nacht zu Donnerstag hatte ein Feuer in der Abstellhalle 38 Linienbusse zerstört worden.

Die rund 50 mal 50 Meter große Halle brannte komplett nieder.

Der Sachschaden liegt wohl bei annähernd 50 Millionen Euro, wie es hieß.

Die Feuerwehr kämpfte mit 125 Einsatzkräfte gegen die Flammen. Verletzt wurde niemand.

Die Halle mit den Bussen konnte zwar nicht mehr gerettet werden.

Den Helfern gelang es aber, das benachbarte Straßenbahndepot vor einem Übergreifen der Flammen zu schützen.

Insgesamt wurden bei dem Brand acht Elektrobusse, acht Gelenkbusse und 22 weitere Busse zerstört - darunter zehn neue Fahrzeuge, die erst kürzlich in Betrieb gegangen waren, wie die Rheinbahn mitgeteilt hatte.

Schaden in Höhe von fast 50 Millionen Euro

Der Schaden liegt bei fast 50 Millionen Euro. 125 Kameraden der Feuerwehr löschten das Feuer.
Der Schaden liegt bei fast 50 Millionen Euro. 125 Kameraden der Feuerwehr löschten das Feuer.  © Gerhard Berger/TheNewshunter.com/dpa

Das Verkehrsunternehmen verfügt über 490 Busse.

Der Betrieb war so umorganisiert worden, dass es am Donnerstag den Angaben nach keine größeren Auswirkungen auf den Linienverkehr in der Stadt gab.

Brandsachverständige und Spezialisten der Kriminalpolizei machten auch am Karfreitag mit den Untersuchungen des Brandortes weiter, wie ein Sprecher sagte.

Eine Brandermittlung auf einem so großen Gelände sei umfangreicher als sonst, da viele Stellen inspiziert werden müssten.

Es werde in alle Richtungen ermittelt, hieß es weiter.

Bislang hätten sich aber noch keine konkreten Hinweise auf die Ursache für den verheerenden Brand ergeben.

Titelfoto: David Young/dpa Gerhard Berger/TheNewshunter.com/dpa / Montage

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