Flammen in Dresdner Wohnhaus! Mieter (33) springt aus Fenster

Dresden - Auf der Buchenstraße im Dresdner Stadtteil Leipziger Vorstadt brennt seit dem frühen Samstagmorgen ein Wohnhaus. Etliche Kameraden sind im Einsatz.

Nach einiger Zeit griffen die Flammen von der Wohnung auf das Dach über.
Nach einiger Zeit griffen die Flammen von der Wohnung auf das Dach über.  © Roland Halkasch

Der Brand brach laut Angaben des Brand- und Katastrophenschutzamtes gegen 5.30 Uhr aus.

Dichter Rauch drang aus den Fenstern einer Wohnung hervor, als die Kameraden aus acht Wehren am Einsatzort eintrafen.

"Noch bevor die Einsatzkräfte eine Leiter in Stellung bringen konnten, rettete sich ein Mann mit einem Sprung ins Freie", so Sprecher Michael Klahre. "Die Person wurde sofort notärztlich versorgt und in ein Krankenhaus transportiert."

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Die Rettungskräfte evakuierten das Gebäude, die Bewohner wurden in einem DVB-Bus untergebracht. Weitere Personen wurden von den Brandbekämpfern im Inneren nicht gefunden.

Später griffen die Flammen auch auf das Dach über und lösten einen Dachstuhlbrand aus.

Wie die Feuerwehr mitteilte, sind 92 Kameraden im Einsatz. Dieser ist aktuell (Stand: 8 Uhr) noch nicht abgeschlossen und kann noch mehrere Stunden andauern.

Anwohner des Bereichs Buchenstraße/Hechtstraße werden gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Die Brandursache steht derzeit noch nicht fest.

Am Morgen schlugen Flammen aus dem Dachstuhl.
Am Morgen schlugen Flammen aus dem Dachstuhl.  © Roland Halkasch

UPDATE, 13.20 Uhr

Zahlreiche Kameraden der Feuerwehr sind an dem Wohnhaus noch immer im Einsatz. Ein Ende ist nach wie vor nicht in Sicht, sagte ein Sprecher auf TAG24-Nachfrage. Die Arbeiten werden sich wohl noch über Stunden ziehen. 

Derweil steht auch die Brandursache noch nicht fest. 

UPDATE, 20. September, 9 Uhr:

Wie die Polizei Dresden am Sonntag mitteilte, war es der 33-jährige Mieter der brennenden Wohnung, der sich durch einen Sprung aus der zweiten Etage rettete. Er sei schwer verletzt worden. 

"Die restlichen 16 Hausbewohner wurden durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr evakuiert und blieben unverletzt", bestätigten die Beamten. 

Das Gebäude ist derzeit nicht mehr bewohnbar. Die Höhe des Sachschadens steht noch aus. 

Titelfoto: Roland Halkasch

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