Doppel-Einsatz der Feuerwehr in Düsseldorf: Plötzlich bricht in Wohnung zum zweiten Mal Feuer aus

Düsseldorf – Im Düsseldorfer Stadtteil Lörick kam es am frühen Montagmorgen zu einem Wohnungsbrand im vierten Stock eines Hauses. Der 63 Jahre alte Mieter konnte sich selbstständig in Sicherheit bringen. Wenige Stunden später fing es in derselben Wohnung jedoch plötzlich erneut an, zu brennen.

Die Feuerwehr rückte um 3.13 Uhr zu dem Brand in Düsseldorf aus. Nur 5 Stunden später fingen die Möbel in derselben Wohnung noch einmal Feuer. (Symbolbild)
Die Feuerwehr rückte um 3.13 Uhr zu dem Brand in Düsseldorf aus. Nur 5 Stunden später fingen die Möbel in derselben Wohnung noch einmal Feuer. (Symbolbild)  © 123rf/Joerg Huettenhoelscher

Eine Anwohnerin eines gegenüberliegenden Hauses alarmierte gegen 3.13 Uhr die Feuerwehr, da Flammen aus einem Fenster im vierten Obergeschoss schlugen, wie ein Pressesprecher der Feuerwehr am Montagmorgen mitteilte.

Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, brannte das Wohnzimmer der betroffenen Wohnung bereits lichterloh. Der 63-jährige Mieter hatte sich zwischenzeitlich selbstständig aus der Wohnung befreit und wurde umgehend medizinisch betreut und in ein Krankenhaus gefahren. Lebensgefahr habe nicht bestanden.

21 weitere Bewohner hatten sich ebenfalls in Sicherheit gebracht und wurden in einem Großraumkrankenwagen betreut. Sie konnten nach Freigabe des Hauses wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.

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Da der Brandbrauch allerdings bis in das sechste Stockwerk des Hauses vorgedrungen war, mussten die Einsatzkräfte 35 weitere Wohnung auf Brandrauch kontrollieren und acht Wohnungen aufbrechen.

Glücklicherweise hatte der Rauch sich bis dort nicht weiter ausgebreitet.

Feuer bricht erneut aus

Gegen 8 Uhr meldeten Anwohner des Hauses plötzlich eine erneute Rauchentwicklung in der zuvor gelöschten Wohnung im vierten Stock. Einige Möbel hatten offenbar wieder Feuer gefangen und mussten nochmals abgelöscht werden.

Die Wohnung, in der das Feuer ausbrach, ist laut Feuerwehrmeldung bis auf Weiteres unbewohnbar. Der Gesamtschaden wird auf mindestens 50.000 Euro geschätzt.

Am frühen Montagmorgen begann die Kriminalpolizei mit den Ermittlungen zur Brandursache.

Titelfoto: 123rf/Joerg Huettenhoelscher

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