Feuer in Haus gelegt, während Frau mit Kleinkindern noch drin war: Was erwartet den Brandstifter?

Fulda - Im Fall einer Brandstiftung in einem Mehrfamilienhaus in Nüsttal-Morles (Kreis Fulda) will das Landgericht Fulda am Mittwoch (12 Uhr) das Urteil verkünden.

Der Angeklagte gestand bereits, seine Wohnung angezündet zu haben (Symbolfoto).
Der Angeklagte gestand bereits, seine Wohnung angezündet zu haben (Symbolfoto).  © 123RF/macor

Ein 50 Jahre alter Hausbewohner war ursprünglich wegen versuchten Mordes aus Heimtücke angeklagt, weil sich im Obergeschoss noch eine Frau mit ihren beiden Kleinkindern aufgehalten hatte, als der Rauch bereits im Treppenhaus aufstieg.

Im Laufe der Gerichtsverhandlung ließ die Staatsanwaltschaft den Mordvorwurf jedoch fallen und plädierte wegen schwerer Brandstiftung auf eine Haftstrafe von drei Jahren und neun Monaten. 

Die Nebenklage hält weiterhin am Vorwurf des versuchten Mordes fest.

Der Angeklagte hatte vor Gericht gestanden, seine Wohnung am 20. Oktober 2018 aus Verzweiflung über seine Lebensumstände angezündet zu haben.

Titelfoto: 123RF/macor

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