Feuer in Kalifornien: Hunderte Hektar brennen lichterloh

Los Angeles (USA) - Ein sich schnell ausbreitendes Feuer hat Einwohner im US-Staat Kalifornien östlich der Metropole Los Angeles aufgeschreckt. 

Feuerwehrleute bekämpfen das sogenannte Apple-Feuer.
Feuerwehrleute bekämpfen das sogenannte Apple-Feuer.  © dpa/FR170512 AP/Ringo H.W. Chiu

Das sogenannte Apple-Feuer im Bezirk Riverside County dehnte sich bis Samstagfrüh (Ortszeit) auf einer Fläche von rund 770 Hektar (knapp acht Quadratkilometer) aus, wie die kalifornische Feuerbehörde Cal Fire auf ihrer Internetseite schrieb. 

Das Sheriffbüro Riverside County forderte Einwohner in besonders gefährdeten Gebieten auf, ihre Häuser zu verlassen.

Auf Fotos und Videoaufnahmen aus der Nacht war unter anderem zu sehen, wie sich die Flammen durch das hügelige Gebiet fraßen. Nach Angaben von Cal Fire war das Feuer nicht unter Kontrolle. 

Seine Ursache war zunächst unbekannt. Größere Feuer gab es laut Cal Fire auch in anderen Gegenden Kaliforniens, doch sie seien mittlerweile weitgehend unter Kontrolle.

Brände in Kalifornien sind vor allem im Herbst nicht unüblich, weil die berüchtigten Santa-Ana-Winde im Süden des Staates dann besonders stark wehen. 

Hinzu kommen die lange Trockenheit und hohe Temperaturen - ein Mix, der das Ausbreiten von Flammen begünstigt. 

Ein Feuerwehrmann blickt auf ein niedergebranntes Gebiet.
Ein Feuerwehrmann blickt auf ein niedergebranntes Gebiet.  © dpa/FR170512 AP/Ringo H.W. Chiu

Am 8. November 2018 hatte das verheerende "Camp"-Feuer den Ort Paradise nördlich von San Francisco fast völlig zerstört. 85 Menschen starben, Zehntausende wurden obdachlos. Es war das Feuer mit den bisher meisten Opfern in der Geschichte des Bundesstaates.

Titelfoto: dpa/FR170512 AP/Ringo H.W. Chiu

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