Feuer in Wiesbaden: Rettungshubschrauber bringt Mann in Spezialklinik

Wiesbaden - Ein Zimmer-Brand in einer Wohnung in Wiesbaden-Biebrich nahm am Sonntagnachmittag beinahe ein tragisches Ende.

Ein Mann wurde durch das Feuer in Wiesbaden schwer verletzt. Ein Rettungshubschrauber brachte ihn in eine Klinik (Symbolbild).
Ein Mann wurde durch das Feuer in Wiesbaden schwer verletzt. Ein Rettungshubschrauber brachte ihn in eine Klinik (Symbolbild).  © Montage: Peter Endig/dpa, Julian Stratenschulte/dpa

Der Bewohner der Wohnung löste zum Glück einen Hausnotruf des Deutschen Rotes Kreuzes (DRK) aus.

Da bei dem Notruf kein Sprachkontakt zu dem Mann aufgebaut werden konnte, machte sich ein DRK-Mitarbeiter auf den Weg nach Biebrich, wie die Feuerwehr in Wiesbaden mitteilte.

Dort angekommen bemerkte der DRK-Mann sofort das Feuer in der Wohnung im vierten Obergeschoss eines Hauses in der Semmelweisstraße.

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Der Mitarbeiter des Roten Kreuzes reagierte vorbildlich: Er betrat die komplett verqualmte Wohnung und rettete den schwer verletzten Bewohner. "Außerdem setzte er per Notruf 112 die Rettungskette in Gang", erklärte ein Sprecher.

Kurz darauf trafen rund 30 Einsatzkräfte der Feuerwehr ein und bekämpften den Brand.

Der Bewohner der Brandwohnung wurde mit Verbrennungen und einer Rauchgasvergiftung von einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen.

Brand in Wiesbaden-Biebrich: DRK-Mitarbeiter bei Rettungsaktion verletzt

Der DRK-Mitarbeiter hatte sich bei seiner Rettungsaktion ebenfalls eine Rauchgasvergiftung zugezogen. Auch er wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.

Die Brandursache ist noch völlig unklar. Auch zur Höhe des entstandenen Sachschadens gibt es noch keine Einschätzung.

Die Polizei in Wiesbaden hat die Ermittlungen hierzu aufgenommen.

Titelfoto: Montage: Peter Endig/dpa, Julian Stratenschulte/dpa

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