Feueralarm in der Psychiatrie! 14 Personen bei Brand verletzt

Rostock - Große Aufregung in der Rostocker Klinik für Forensische Psychiatrie! Am Donnerstagmorgen kam es dort zu einem Feuerwehr-Großeinsatz.

Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot vor Ort.
Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot vor Ort.  © Stefan Tretropp

Wie die Polizei erklärte, hatte ein 31-jähriger Insasse gegen 9 Uhr ein Bett in einem Zimmer angezündet.

Laut den Beamten sei daraufhin der Feueralarm in der Forensik angesprungen.

Die Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot aus. Noch vor ihrem Eintreffen hatte ein Mitarbeiter der Klinik den Brand mit Wasser gelöscht.

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Der bis dahin austretende Qualm hatte allerdings gereicht, um insgesamt 14 Personen, darunter auch den Brandstifter zu verletzen. Alle erlitten eine Rauchvergiftung.

Vier von ihnen mussten mit einem Rettungswagen zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden.

Laut Susanne Schimke, der Pressesprecherin der Universitätsmedizin, konnten die betroffenen Personen allesamt zügig das Hospital wieder verlassen.

Im Gegensatz zur Polizei äußerte sie eine andere Brandursache. "Ein brennendes Bett kann ich nicht bestätigen", sagte Schimke. Sie sprach von einem "kleinen Feuer", das Auswirkung auf die Bausubstanz gehabt habe und schnell gelöscht worden sei.

Die Kriminalpolizei hat am Tatort spuren gesichert und die Ermittlungen aufgenommen.

Titelfoto: Stefan Tretropp

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