Reetdachhaus steht in Flammen! Bewohner noch vermisst

Itzehoe - In Eddelak (Schleswig-Holstein) ist in der Nacht zu Freitag ein mit Reet gedecktes Haus in Flammen aufgegangen. 

Der Dachstuhl des Hauses brannte innerhalb kürzester Zeit lichterloh.
Der Dachstuhl des Hauses brannte innerhalb kürzester Zeit lichterloh.  © Feuerwehr

Wie die Feuerwehr mitteilte, ging gegen 4 Uhr ein erster Notruf ein. 

Aktuell kämpfen noch 70 Einsatzkräfte gegen das Feuer, das sich innerhalb kürzester Zeit auf den gesamten Dachstuhl ausgebreitet hatte. 

Für die Feuerwehren aus Eddelak, Averlak und St. Michaelisdonn war ein Betreten des Reethauses von Anfang an nicht mehr möglich. 

Der Bewohner des Hauses wird aktuell noch vermisst. 

Die Polizei prüft, ob er in der Nacht überhaupt zu Hause war. Der Einsatz läuft noch. 

Update, 9.07 Uhr

Es wird vermutet, dass der Bewohner des Gebäudes während des Brands zu Hause war. "Sein Fahrrad steht am Haus, was laut dem Nachbarn deutlich für seine Anwesenheit spricht", sagte ein Feuerwehrsprecher. 

Details sowie die Brandursache waren zunächst unklar. 

Update, 12.18 Uhr

Wie die Feuerwehr mitteilte, hatten Nachbarn in der Nacht den Notruf gewählt. Zu diesem Zeitpunkt war der Brand bereits weit ausgedehnt. Schon auf der Anfahrt sei der Feuerschein für die Einsatzkräfte von Weitem sichtbar gewesen. 

Die Löscharbeiten zogen sich bis in den Vormittag hinein. Die Nachlöscharbeiten werden voraussichtlich noch bis zu den Mittagsstunden andauern. 

Mit Hilfe eines Baggers hat man unter enger Absprache mit der Kriminalpolizei das restliche Reet sowie lose Teile der Tragkonstruktion des Daches entfernt. So konnten die letzten Glutnester gefunden und abgelöscht werden. 

Für die Beamten der Kriminalpolizei soll so ein sicheres Begehen des Brandobjektes für die weiteren Ermittlungen ermöglicht werden. 

Update, 15.02 Uhr

Noch immer wird vermutet, dass sich der Bewohner beim Ausbruch des Feuers im Haus befand. Inzwischen hat die Feuerwehr bekanntgegeben, dass der Mann 1988 geboren wurde. 

Die Brandursache ist weiter unklar.

Titelfoto: Feuerwehr

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