Feuerwehr wird zu Wohnungsbrand gerufen und macht unheimliche Entdeckung

Rostock - In einem Wohnhaus in Güstrow (Mecklenburg-Vorpommern) hat es am Montag einen Großeinsatz der Polizei gegeben.

Die Bewohner des Hauses mussten am Montag gleich zwei Mal evakuiert werden.
Die Bewohner des Hauses mussten am Montag gleich zwei Mal evakuiert werden.  © Stefan Tretropp

Zahlreiche Beamte, darunter auch Experten des Munitionsbergungsdienstes, waren bis in den Nachmittag hinein in der Plauer Straße im Einsatz. Es gab Evakuierungen und Straßensperrungen. 

Wie eine Polizeisprecherin anschließend erklärte, mussten die betroffenen Mieter eines Wohnhauses an nur einem Tag gleich zwei Mal evakuiert werden. 

Denn am frühen Morgen hatte es in dem Gebäude zunächst einen Brand gegeben. Die Flammen waren beim Eintreffen der Feuerwehr zwar schon erloschen, dennoch drang dichter Qualm durch das Treppenhaus, so dass mehrere Bewohner über eine Drehleiter gerettet werden mussten. 

Vor Ort entdeckten die Einsatzkräfte dann aber noch einen selbstgebastelten Sprengsatz, der möglicherweise eine Explosion hatte auslösen sollen. Der 29-jährige Mieter der Wohnung war nicht vor Ort. 

Am Mittag betraten dann Spezialisten das Gebäude, um den Sprengsatz unschädlich zu machen. Erneut mussten alle Bewohner das Haus verlassen. 

Der 29-Jährige steht nun in Verdacht, auch das Feuer gelegt zu haben. Er wurde den Angaben zufolge bereits vorläufig festgenommen. Er muss sich nun wohl wegen des Vorwurfs der schweren Brandstiftung verantworten. 

Verletzt wurde während des Einsatzes zum Glück niemand. Die Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen gegen den Mann aufgenommen.

Titelfoto: Stefan Tretropp

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