Dunkler Rauch über Hamburg: Haus im Karoviertel brennt

Hamburg - In Hamburger Stadtteil St. Pauli ist am Freitagmorgen ein Feuer in einem Mehrfamilienhaus ausgebrochen. 

Flammen schlagen aus dem Dachstuhl des Gebäudes.
Flammen schlagen aus dem Dachstuhl des Gebäudes.  © Blaulicht-News.de

Die Feuerwehr meldete den Einsatz bereits gegen 8.15 Uhr per Twitter.

In der Glashüttenstraße hatten mehrere Anrufer eine dunkle Rauchwolke gemeldet, die aus dem Dachstuhl des sechsstöckigen Hauses im Karolinenviertel drang.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte schlugen bereits große Flammen aus dem Dach des Gebäudes. Die Feuerwehr ist aktuell noch mit einem Großaufgebot vor Ort. 

Nach ersten Informationen mussten mehrere Bewohner per Drehleiter evakuiert werden. 

Weitere Informationen zur Brandursache sind aktuell noch nicht bekannt. 

Update, 9.34 Uhr: Starke Rauchentwicklung

Wie die Feuerwehr weiter mitteilte, gebe es auch weiterhin eine massive Rauchentwicklung, die vor allem in den Süden Hamburgs ziehe. Für die Stadtteile Rothenburgsort, Neustadt und Hafencity wurde eine amtliche Warnung herausgegeben. 

Wenn möglich sollte der betroffene Bereich gemieden werden. Anwohner sollten Fenster und Türen geschlossen bleiben.

Die engen Straßen im Karolinenviertel erschweren die Löscharbeiten.
Die engen Straßen im Karolinenviertel erschweren die Löscharbeiten.  © Blaulicht-News.de

Update, 10.37 Uhr: Löscharbeiten gestalten sich schwierig

Nach neuen Informationen der Feuerwehr sind seit den frühen Morgenstunden mehr als 100 Einsatzkräfte vor Ort. 

Insgesamt wurden 35 Bewohner aus dem Gebäude gerettet, verletzt wurde nach ersten Informationen aber niemand. Die Löscharbeiten gestalten sich den Angaben zufolge weiter schwierig, weil die Rettungsfahrzeuge in der engen Straße wenig Platz haben.

Aktuell ist auch der Busverkehr beeinträchtigt, eine Haltestelle in der Nähe des Großfeuers kann nicht angefahren werden. 

Update, 10.55 Uhr: Feuerwehr gibt Entwarnung

Die Feuerwehr konnte inzwischen Entwarnung geben: Der Großbrand sei inzwischen unter Kontrolle. Ein Übergreifen auf weitere Gebäude konnte verhindert werden. 

Die Nachlöscherarbeiten dauern derweil noch an. 

Titelfoto: Blaulicht-News.de

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