Flammeninferno zerstört Wohnhaus, 65-jähriger Bewohner erleidet schwere Verbrennungen

Birkau - In der Gemeinde Göda nahe Bautzen kam es in der Nacht zu Samstag zu einem verheerenden Wohnhausbrand.

Bei dem Versuch, das Feuer zu löschen, erlitt ein 65-jähriger Mann schwere Verbrennungen.
Bei dem Versuch, das Feuer zu löschen, erlitt ein 65-jähriger Mann schwere Verbrennungen.  © Lausitznews/Toni Lehder

Wie die Polizeidirektion Görlitz gegenüber TAG24 bestätigte, begann der Brand gegen 1.20 Uhr an der Hauptstraße im Ortsteil Birkau.

Als die Kameraden der Feuerwehr eintrafen, stand der Anbau eines Wohnhauses in Flammen. Zudem hatte das Feuer bereits auf einen Schuppen und das Wohnhaus übergegriffen.

Durch starken Wind wurde das Feuer zusätzlich angefacht. Die Flammen schlugen meterhoch in den Nachthimmel.

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Aufgrund des giftigen Rauchs mussten die Nachbarn ihre Häuser verlassen.

Aus mehreren Hydranten und einem Pool wurde Löschwasser gefördert, um schnellstmöglich gegen die Flammen ankämpfen zu können.

Ein Großaufgebot an Einsatzkräften - darunter auch Kameraden aus Bautzen und Bischofswerda - konnte den Brand mit viel Mühe löschen.

Da das Feuer dennoch sehr weit vorangeschritten war, ist das Haus bis auf Weiteres unbewohnbar. Die Höhe des Sachschadens wurde von der Polizei mit circa 200.000 Euro beziffert.

Der 65-jährige Bewohner musste per Rettungswagen in ein Bautzner Krankenhaus und von dort per Hubschrauber in eine Leipziger Spezialklinik gebracht werden. Er hatte sich offenbar bei Löschversuchen schwer verletzt.

Ein beträchtlicher Teil des Wohnhauses wurde durch das Flammeninferno zerstört.
Ein beträchtlicher Teil des Wohnhauses wurde durch das Flammeninferno zerstört.  © xcitepress

In der Scheune kam es aus noch ungeklärter Ursache zur Explosion eines Gasheizstrahlers, wodurch das Feuer ausbrach. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Titelfoto: xcitepress

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