Gasflaschen explodiert: Flammeninferno in Autowerkstatt

Hohlstedt - In Hohlstedt im Weimarer Land ist am Donnerstagabend eine Autowerkstatt ausgebrannt.

Über mehrere Stunden kämpfte die Feuerwehr gegen die Flammen.
Über mehrere Stunden kämpfte die Feuerwehr gegen die Flammen.  © Johannes Krey - JKFOTOGRAFIE & TV

Als die Feuerwehr eintraf, stand die KFZ-Werkstatt bereits in Flammen. Trotz der sofort eingeleiteten Löschmaßnahmen breitete sich das Feuer rasend schnell in der Halle aus.

Immer wieder waren Explosionen aus dem Gebäude zu hören. Vermutlich detonierten Gasflaschen, die der Inhaber den Angaben zufolge in der Werkstatt lagerte.

Wegen der hohen Explosionsgefahr mussten insgesamt 41 Menschen im Umkreis von 50 Metern ihre Häuser verlassen. Nach rund 60 Minuten hatten die Kameraden der Feuerwehren den Brand unter Kontrolle.

Bis das Feuer jedoch komplett gelöscht war, vergingen drei Stunden. Schwierigkeiten machten vor allem die Temperaturen um den Gefrierpunkt, weil das Löschwasser beim Kontakt mit der Straße gefror und vereiste. Immer wieder musste die Feuerwehr Salz streuen.

Werkstatt war nicht mehr zu retten

Die Werkstatt brannte komplett aus.
Die Werkstatt brannte komplett aus.  © Johannes Krey - JKFOTOGRAFIE & TV

Wegen der kalten Temperaturen wurden die Anwohner nachts zunächst im Gemeindehaus untergebracht. Als das Feuer in den frühen Morgenstunden gelöscht war, konnten sie bis auf eine Ausnahme alle nach Hause zurückkehren. Die Anliegerwohnung der Werkstatt war unbewohnbar.

Dennoch gelang es den Einsatzkräften das angrenzende Wohnhaus vor größerem Schaden zu bewahren. Die Werkstatt - in der mehrere Autos und Traktoren abgestellt waren - brannte dagegen komplett aus und stürzte zum Teil ein.

Die Polizeiinspektion Weimar und die Kriminalpolizei haben die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Ein Brandursachenermittler soll sich im Laufe des heutigen Freitags ein genaues Bild von der Feuerstelle machen.

Es sei ein hoher Sachschaden entstanden, die genaue Schadenshöhe kann derzeitig noch nicht beziffert werden, erklärte die Polizei. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

Titelfoto: Johannes Krey - JKFOTOGRAFIE & TV

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