Großbrand an NRW-Grenze unter Kontrolle

Viersen/NRW – Der Großbrand im deutsch-niederländischen Grenzgebiet ist nach Angaben des Kreises Viersen auf deutscher Seite unter Kontrolle gebracht worden.

Seit Montagabend kämpft die Feuerwehr gegen einen Großbrand im deutsch-niederländischen Grenzgebiet.
Seit Montagabend kämpft die Feuerwehr gegen einen Großbrand im deutsch-niederländischen Grenzgebiet.  © Daniel Grotjans/dpa

Die Feuer hätten sich am späten Nachmittag auf niederländischer Seite kurzzeitig vergrößert, als die Flammen über einen ehemaligen Bahndamm gesprungen waren, hieß es am Dienstagabend.

Auf niederländischer Seite musste ein Campingplatz evakuiert werden, zudem lief das Feuer auf ein Gestüt zu. Weder Campingplatz noch Gestüt seien in Mitleidenschaft gezogen worden. 

"Aktuell werden dort mit deutscher Hilfe kleinere Brandnester gelöscht", teilte der Kreis am Dienstagabend mit.

Die niederländischen Einsatzkräfte planen demnach, mit einem Bergepanzer eine Brandschneise in den Wald zu schlagen. 

Die deutschen Kollegen unterstützen sie dabei mit Gerätschaften und Löschwasser. 

Update, 10.16 Uhr: Großbrand in Naturschutzgebiet weiterhin nicht gelöscht

Auch zwei Tage nach Ausbruch eines Großbrandes im deutsch-niederländischen Grenzgebiet ist das Feuer noch nicht gelöscht. 

Der Brand sei auf deutscher Seite aber unter Kontrolle, erklärte eine Sprecherin des Kreises Viersen am Mittwochmorgen. Auch in der Nacht seien etwa 500 Einsatzkräfte vor Ort gewesen. 

Am Mittwochmorgen wurde die niederländische Ortschaft Herkenbosch wegen starker Rauchentwicklung evakuiert. Das teilten die Sicherheitsbehörden der Provinz Limburg auf Twitter mit.

Etwa 750 Feuerwehrleute im Einsatz

Bei der Brandbekämpfung kamen auch Hubschrauber mit Löschwasser-Außenlastbehälter zum Einsatz.
Bei der Brandbekämpfung kamen auch Hubschrauber mit Löschwasser-Außenlastbehälter zum Einsatz.  © David Young/dpa

Nach Angaben der niederländischen Behörden war das Feuer am Montagabend aus unbekannter Ursache im Nationalpark De Meinweg ausgebrochen.

In der Nacht schien es zunächst unter Kontrolle zu sein, war jedoch am Dienstagmorgen durch starken Wind erneut aufgeflammt.

Insgesamt sei auf beiden Seiten der Grenze eine Fläche von rund 170 Hektar betroffen, hieß es. 

Seit Montagnachmittag seien rund 750 Einsatzkräfte der Feuerwehr im Einsatz.

Titelfoto: Daniel Grotjans/dpa

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