Großbrand in Arneburg: Polizei rechnet mit 250.000 Euro Schaden

Arneburg - Insgesamt vier Freiwillige Feuerwehren waren in der Nacht von Sonntag auf Montag im Einsatz, als ein Scheunenbrand drohte, auf umliegende Grundstücke überzugreifen.

Die Scheune ist bis auf die Grundmauern niedergebrannt.
Die Scheune ist bis auf die Grundmauern niedergebrannt.  © Matthias Strauß

Gegen 1 Uhr nachts brach in einer Scheune im Landkreis Stendal ein Feuer aus.

Das Gefährliche daran: Im Innern des Gebäudes befanden sich 1000 Strohballen, durch die sich der Brand besonders schnell ausbreiten konnte.

Probleme bereitete außerdem eine große Fotovoltaikanlage auf der brennenden Scheune. Unter dieser Last brach das Dach zusammen. 

Nach Aussagen von Ronny Hertel, dem Einsatzleiter der Feuerwehr Arneburg, musste das eingestürzte Dach mit schwerer Technik von den brennenden Strohballen getrennt werden.

Da die Feuerwehr extreme Mengen Wasser zum Löschen benötigte, war in Arneburg sogar das Trinkwassernetz zusammengebrochen. Um trotzdem die Versorgung sicherzustellen, wurde am Vormittag ein Pendelverkehr mit Löschfahrzeugen eingerichtet. 

Die Hauptaufgabe bestehe nun darin, die brennenden Strohballen aus der Halle zu holen. Wie lange diese aufwendige Arbeit noch andauern wird, ist derzeit noch völlig unklar. 

Nach ersten Schätzungen der Polizei entstand ein Schaden von bis zu 250.000 Euro. Zur Brandursache liegen noch keine Informationen vor. 

Die Einsatzkräfte der Polizei sind seit Stunden mit den Löscharbeiten beschäftigt.
Die Einsatzkräfte der Polizei sind seit Stunden mit den Löscharbeiten beschäftigt.  © Matthias Strauß

Glücklicherweise wurde bei dem Großbrand bisher niemand verletzt.

Titelfoto: Matthias Strauß

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