Kind bei Brand in Mehrfamilienhaus verletzt: Bewohner (71) in Psychiatrie

Hamburg – Der Brand in einem achtstöckigen Mehrfamilienhaus in Hamburg-Altona am Donnerstag ist vermutlich von einem Mieter gelegt worden.

Polizei und Feuerwehr waren mit einem Großaufgebot vor Ort.
Polizei und Feuerwehr waren mit einem Großaufgebot vor Ort.  © JOTO

Die Polizei nahm den 71-jährigen Bewohner in der Nähe des Brandortes fest, wie ein Polizeisprecher am Freitag mitteilte. 

Der Mann sei verhaltensauffällig und habe in einer ersten Befragung angegeben, er habe den Brand gelegt. Ein Amtsarzt wies den Mann in eine geschlossene Psychiatrie ein.

Die Feuerwehr hatte am frühen Donnerstagabend 20 Menschen aus dem brennenden Gebäude gerettet. 

Ein einjähriges Kind erlitt eine Rauchvergiftung und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Einige der Bewohner hatten sich vor dem Qualm auf Balkone geflüchtet. 

Aus der Erdgeschosswohnung drang dichter Rauch.
Aus der Erdgeschosswohnung drang dichter Rauch.  © JOTO

Feuerwehrmänner mit Atemschutzgeräten hatten sie mit Hilfe von Fluchthauben aus dem Haus geholt. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung.

Titelfoto: JOTO

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