Kapitän wollte Hydrauliköl erwärmen: Scheinwerferlicht verursacht Brand auf Güterschiff

Frankfurt am Main - Ein Feuer mit einer ungewöhnlichen Ursache hat auf einem Güterschiff in Frankfurt zu einer halbstündigen Sperrung der Schifffahrt auf dem Main geführt.

Der Schiffsführer konnte das Feuer selbst löschen (Symbolfoto).
Der Schiffsführer konnte das Feuer selbst löschen (Symbolfoto).  © Roland Weihrauch/dpa

Der Schiffsführer wollte am Montag im oberen Vorhafen der Schleuse Griesheim das wegen der Kälte von minus fünf Grad zähflüssig gewordene Hydrauliköl des schiffseigenen Autokrans mit einem Scheinwerfer erwärmen, wie die Polizei mitteilte.

Ermittlungen ergaben, "dass durch die unglückliche Ausrichtung des Scheinwerfers offensichtlich eine Kabeltrommel, ein Kabelkanal, eine Leiter und der Scheinwerfer selbst in Brand gerieten".

Obwohl der 34-jährige Schiffsführer die Flammen schnell selbst löschen konnte, löste er mit ihnen einen Bootseinsatz der Feuerwehr Frankfurt und der Wasserschutzpolizei aus.

Die Schifffahrt auf dem Main wurde laut Polizei für 30 Minuten gesperrt. Verletzte gab es nicht. Das Schiff konnte schließlich weiterfahren.

Titelfoto: Roland Weihrauch/dpa

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