Kind experimentiert: Feuerwehr muss mit Bolzenschneider anrücken

Mönchengladbach - Die Feuerwehr in Mönchengladbach wurde am Dienstagmittag zu einem ungewöhnlichen Einsatz gerufen. Ein Kind hatte ein heikles Experiment in seiner Kita gewagt. 

Am Dienstagmittag wurde die Feuerwehr in Mönchengladbach zu einem ungewöhnlichen Einsatz gerufen: Ein Kind hatte experimentiert, nun steckte sein Arm in einem Zaun fest.
Am Dienstagmittag wurde die Feuerwehr in Mönchengladbach zu einem ungewöhnlichen Einsatz gerufen: Ein Kind hatte experimentiert, nun steckte sein Arm in einem Zaun fest.  © Feuerwehr Mönchengladbach

Der kleine Schlingel hatte nach Angaben der Feuerwehr beim Spielen eine "grandiose" Idee: 

Er probierte aus, ob er seinen Arm durch die Stäbe des Gitterzauns auf dem Kita-Gelände hindurch stecken konnte.

Und der erste Versuch gelang dem Fratz offensichtlich, denn der Arm passte problemlos durch die Stäbe. Nur beim Ellenbogengelenk musste das Kind laut Feuerwehr mehr Kraft aufwenden, um den Arm auch ganz durch die Stäbe zu quetschen. 

Gesagt, getan.

Als das Experiment damit "erfolgreich" abgeschlossen war, merkte das Kind, dass es feststeckte. Es konnte seinen Arm nicht mehr aus dem Zaun befreien.

Die Feuerwehr musste schließlich anrücken und hatte auch gleich einen Bolzenschneider im Gepäck. 

Das Kind wurde von den Einsatzkräften aus seiner misslichen Lage befreit und konnte den Schreck anschließend in den Armen seiner Eltern verdauen.

Glücklicherweise verletzte es sich bei der Aktion nur leicht, wie die Feuerwehr mitteilte. Eine Behandlung im Krankenhaus war daher nicht notwendig.

Titelfoto: Feuerwehr Mönchengladbach

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