Lager südöstlich von Dresden brennt lichterloh: Fast 100.000 Euro Sachschaden

Lohmen - Auf einmal stand alles in Flammen!

Inmitten der Lagerhalle steht der ausgebrannte Transporter der Firma.
Inmitten der Lagerhalle steht der ausgebrannte Transporter der Firma.  © Daniel Förster

Südöstlich von Dresden kam es in der Gemeinde Lohmen (Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge) zu einem Brand auf einem Firmengelände. Kurz vor 19 Uhr hatte ein benachbarter Unternehmer bemerkt, dass aus der Lagerhalle der Firma "Kurth-Haus" Flammen schlugen.

Schnell wählte der Mann den Notruf, wodurch er vermutlich einen bedeutend größeren Schaden abwenden konnte. Die Feuerwehren aus Lohmen, Mühlsdorf sowie Pirna-Copitz eilten mit vier Löschfahrzeugen und einem Führungsfahrzeug zu Hilfe.

Als die ersten Kräfte das abgelegene Gelände am Herrenleither Weg erreichten, schlugen ihnen Flammen aus der nach vorne offenen Halle entgegen. Zwar konnten sie nicht mehr alles retten, dafür aber ein Übergreifen des Brandes auf die gesamte Halle sowie ein weiteres Firmenfahrzeug vereiteln.

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Bereits gegen 19.45 Uhr konnten die Feuerwehrleute Entwarnung geben: "Feuer aus!" Allerdings dauerte die Nachkontrolle bis 21 Uhr an. Letzte Glutnester mussten gelöscht werden.

Polizei ermittelt Brandursache noch am Abend des Brandes

Bitter: Ausgerechnet der neue Ford-Transporter soll Ursache des Brandes gewesen sein.
Bitter: Ausgerechnet der neue Ford-Transporter soll Ursache des Brandes gewesen sein.  © Daniel Förster

Für den Mieter und Firmenbesitzer André Kurth dürfte der schnelle Einsatz nur ein kleiner Trost gewesen sein.

Neben einem recht neuen Ford Transit Transporter, der allein einen Wert von circa 40.000 Euro hatte, wurde auch jede Menge Werkzeug und Bauholz vernichtet.

TAG24 erreichte André Kurth, dessen Firma auf den Bau von Holzwerkhäusern spezialisiert ist, am Freitagnachmittag. Er schätzt, dass der Brand einen Sachschaden zwischen 80.000 und 100.000 Euro angerichtet hat.

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Die Polizeidirektion Dresden bestätigte gegenüber TAG24, dass der Fall bereits abgeschlossen wurde. Demnach hat ein technischer Defekt in dem Ford-Transporter das Unglück verursacht. Das hatten Beamte noch am Abend vor Ort festgestellt.

Aus diesem Grund bleibt es wahrscheinlich aus, dass sich Brandursachenermittler der Sache noch einmal annehmen werden.

Titelfoto: Daniel Förster

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