Lebensgefahr! Behörden warnen vor Betreten von Eisflächen

Neuss - Vor dem Betreten nicht freigegebener Eisflächen haben Behörden am Donnerstag erneut gewarnt. "Das Eis ist noch zu dünn", twitterte etwa die Feuerwehr Neuss. Es bestehe Lebensgefahr.

Am Donnerstag warnten die Behörden vor dem Betreten nicht freigegebener Eisflächen. Das Eis sei noch viel zu dünn und es bestehe Lebensgefahr, hieß es (Symbolbild).
Am Donnerstag warnten die Behörden vor dem Betreten nicht freigegebener Eisflächen. Das Eis sei noch viel zu dünn und es bestehe Lebensgefahr, hieß es (Symbolbild).  © Paul Zinken/dpa-Zentralbild/dpa

Bereits am Mittwoch hatte der Ruhrverband vor tückischen Eisflächen auf Talsperren und Stauseen gewarnt, die plötzlich nachgeben könnten. Die Eisschicht reiße dort wegen des schwankenden Wasserspiegels immer wieder auf.

"Durch die Risse steigt Wasser empor und bildet eine neue, dünnere Eisschicht, die bei Belastung natürlich leicht wieder brechen kann", hieß es.

Auch aus Naturschutzgründen sollte das Betreten der Eisflächen von Stauseen tabu sein, so der Ruhrverband weiter. So zögen sich Wasservögel auf die letzten freien Wasserstellen zurück und reagierten auf Störungen durch Menschen sehr sensibel.

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Die Wasserschutzpolizei Duisburg warnte erneut vor dem Betreten von Eisflächen im Mittellandkanal und in der Weser. Die Eisflächen seien teilweise nur wenige Millimeter dick und schneebedeckt.

"Wer einbricht, läuft Gefahr, unter Wasser gezogen zu werden und nicht mehr an die Oberfläche zu kommen."

Titelfoto: Paul Zinken/dpa-Zentralbild/dpa

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