Lkw kracht in Shell-Tankstelle: Explosionsgefahr auf der A14!

Könnern - Ein Lastwagen hat am späten Mittwochnachmittag auf der A14 im Salzlandkreis (Sachsen-Anhalt) eine Tankstellen-Zapfsäule auf einem Rastplatz zerstört und damit einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst.

An einer Tankstelle auf der A14 krachte ein Lkw in eine Zapfanlage und löste damit einen Feuerwehreinsatz aus.
An einer Tankstelle auf der A14 krachte ein Lkw in eine Zapfanlage und löste damit einen Feuerwehreinsatz aus.  © Thomas Schulz

Ersten Erkenntnissen vom Ort des Geschehens zufolge ereignete sich die Beinahe-Katastrophe gegen 17.45 Uhr an der Raststätte Plötzetal in Fahrtrichtung Leipzig zwischen den Anschlussstellen Könnern und Löbejün.

Ein 58-jähriger Lkw-Fahrer habe dort eine Zapfanlage angesteuert, sei aber schließlich daran vorbeigezogen und habe sie dabei offenbar so heftig touchiert, dass sie komplett zerstört wurde.

Infolgedessen sei Gas ausgeströmt – die automatische Notabschaltung funktionierte offenbar nicht, weil die Sicherungsanlage bei dem Unglück ebenfalls abgerissen worden sei.

Ehepaar zündet Kerzen an altem Weihnachtsbaum an: Das war keine gute Idee
Feuerwehreinsätze Ehepaar zündet Kerzen an altem Weihnachtsbaum an: Das war keine gute Idee

Die schnell eintreffende Feuerwehr habe unter Atemschutz sofort alle Sicherheitsmaßnahmen ergriffen. "Durch die enorme Zerstörung der Zapfsäule entwich das Flüssiggas in großen Mengen", heißt es auf der Facebook-Seite der Feuerwehr Könnern.

Nach TAG24-Informationen hat kurzzeitig Explosionsgefahr bestanden.

Da Explosionsgefahr bestand, versuchten die Einsatzkräfte das Gas schnellstmöglich am Austreten zu hindern.
Da Explosionsgefahr bestand, versuchten die Einsatzkräfte das Gas schnellstmöglich am Austreten zu hindern.  © Thomas Schulz
Die Zapfanlage wurde bei dem Crash völlig zerstört.
Die Zapfanlage wurde bei dem Crash völlig zerstört.  © Thomas Schulz

Hoher Schaden an der Tankstelle auf der A14

Erst nach einigen Minuten sei es gelungen, die Gaszufuhr abzuschieben. Nachdem der Bereich einige Zeit später schließlich noch einmal kontrolliert worden war, habe man keine Gaskonzentration mehr feststellen können.

Die Zapfanlage wurde komplett zerstört, ersten Schätzungen zufolge entstand ein Schaden von mehr als 50.000 Euro. Eine Spezialfirma war noch in der Nacht vor Ort, um den Schaden zu beheben. Der Lastwagen soll nur geringfügig beschädigt worden sein.

Die Polizei hat Ihre Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.

Titelfoto: Thomas Schulz

Mehr zum Thema Feuerwehreinsätze: