Familienhaus in Brand gesetzt: Dieser mutmaßliche Feuerteufel wird bundesweit gesucht

Lorch - Nach einem Wohnhausbrand in Lorch (Ostalbkreis) ermittelt die Polizei wegen eines Brandstiftungsdelikts.

Im Wohnmobil wurde ein Feuer entdeckt.
Im Wohnmobil wurde ein Feuer entdeckt.  © Kamera24

Es hätten sich Hinweise ergeben, dass das Feuer am Mittwochmorgen möglicherweise zielgerichtet gelegt worden sei, teilte die Staatsanwaltschaft mit. 

Der Tatverdacht richte sich gegen den 72-jährigen Werner G., der zusammen mit Familienangehörigen in dem Haus gewohnt habe. 

Der Mann sei zurzeit nicht aufzufinden, er werde gesucht.

Zwei Hunde waren durch das Feuer lebensgefährlich verletzt worden. 

Menschen waren zum Brandzeitpunkt nicht im Haus. 

Die Flammen hatten auch ein Wohnmobil, das auf dem Grundstück stand, beschädigt. 


Die Polizei nahm den gesuchten 72-Jährigen vorläufig fest.
Die Polizei nahm den gesuchten 72-Jährigen vorläufig fest.  © Polizeipräsidium Aalen

Der Schaden wurde auf rund eine halbe Million geschätzt.

Update, 15.02 Uhr: Polizei weiter auf Suche nach Tatverdächtigem für Wohnhausbrand

Nach dem Wohnhausbrand in Lorch (Ostalbkreis) hat die Polizei weiter keine Hinweis auf den Aufenthaltsort des 72 Jahre alten Tatverdächtigen. Die Fahndung nach dem Mann laufe, sagte ein Sprecher der Polizei am Freitag. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der Mann das Feuer zielgerichtet gelegt haben könnte und ermittelt wegen Brandstiftung. Der Mann hat demnach zusammen mit Familienangehörigen in dem Haus gewohnt. 

Update, 7. September, 12.14 Uhr: Tatverdächtiger festgenommen

Wie die Polizei am Montagmittag mitteilte, wurde der 72-Jährige am Sonntagnachmittag festgenommen, nachdem er von Passanten in den Schrebergärten im Bereich Lorch-Vogelhof stark geschwächt aufgefunden wurde. 

Er wurde vom Rettungsdienst zur weiteren Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. Von dort aus wurde die Polizei verständigt, die dem Tatverdächtigen die vorläufige Festnahme erklärte. Die Ermittlungen seitens der Staatsanwaltschaft sowie Polizei dauern an.

Titelfoto: Polizeipräsidium Aalen

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